Ausbildung
Neue Fachkräfte für die Pflege
Henry Schramm (2. von rechts), Standortleiterin Eva Gill (4. von rechts), Schulleiter Heiko Käding (2. von links) und die Absolventinnen der Berufsfachschule für Pflegeberufe am Bezirksklinikum Obermain freuen sich über die bestandenen Examen.
Henry Schramm (2. von rechts), Standortleiterin Eva Gill (4. von rechts), Schulleiter Heiko Käding (2. von links) und die Absolventinnen der Berufsfachschule für Pflegeberufe am Bezirksklinikum Obermain freuen sich über die bestandenen Examen.
Foto: FT
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Ebensfeld – 19 junge Frauen haben ihren Abschluss in der Tasche. Um ihre berufliche Zukunft brauchen sie sich nicht zu sorgen.

Nach drei Jahren feiern Pflegeschülerinnen des Bezirksklinikum Obermain ihren Berufsabschluss. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, haben nun 19 examinierte Pflegefachkräfte den Abschluss als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen in der Tasche.

Zudem stehen alle Absolventinnen der Berufsfachschule für Pflegeberufe am Bezirksklinikum Obermain nach Ausbildungsende in einem Arbeitsverhältnis: Zehn Pflegefachkräfte erhalten unter Berücksichtigung ihrer Einsatzwünsche eine Anstellung am Bezirksklinikum Obermain und im Wohn- und Pflegeheim Kutzenberg, neun zieht es zu anderen Arbeitgebern.

Erfolg trotz widriger Umstände

„Sie haben in den letzten drei Jahren die Herausforderungen der Corona-Pandemie gemeistert, worauf Sie sehr stolz sein können“, lobte Bezirkstagspräsident Henry Schramm im Festsaal des Klinikums. „Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die anderen Menschen helfen, wenn sie krank oder gebrechlich sind. Menschen also wie Sie, die nach Ihrem Pflegeexamen einen sehr wichtigen und wertvollen Beruf ausüben werden.“

Schulleiter Heiko Käding hatte einen Wunsch für die Absolventinnen: „Bleiben Sie ein ganzes Leben lang lernbereit und neugierig.“ Er gab den Absolventinnen noch einen Sinnspruch auf den Weg: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man damit aufhört, treibt man zurück.“ Es sei eine besondere Herausforderung, am Ball zu bleiben und sein Wissen zu aktualisieren.

Eine spezielle Situation

Standortleiterin Eva Gill und Pflegedienstleiter Steffen Wehrle blickten zurück auf die spezielle Lern- und Arbeitssituation während der Pandemie: „Sie haben Ihre Flexibilität und Belastbarkeit immer wieder unter Beweis gestellt und verdienen Respekt und Anerkennung. Denken Sie auch immer an die vielen schönen Momente, die dieser Beruf Ihnen gibt.“

Bemerkenswerte Examensergebnisse bei ihren mündlichen, schriftlichen und praktischen Prüfungen erzielten Anna-Lena Baier (1,33), Ellen Gruhl, Sherly Kraus und Angelina Schwietzke (jeweils 1,67). Sie erhielten dafür Tankgutscheine als kleine Anerkennung. Die fünf besten Abschlusszeugnisse des dritten Schuljahrs haben Angelina Schwietzke (1,00), Anna-Lena Baier (1,29), Sherly Kraus (1,43), Selasi Avorkpo (1,57) und Ellen Gruhl (1,71). 200 Euro „Erfolgsprämie“ erhielten sie deshalb als finanzielle Anerkennung.

Viele Möglichkeiten für die Zukunft

Um ihre berufliche Zukunft müssen sich die Kutzenberger Absolventinnen keine Sorgen machen. Ihnen steht eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitswesen offen, denn der gesellschaftliche Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften wird in den kommenden Jahren noch weiter steigen. Zudem gibt es einige Karrierechancen. Für den Kurs, der im September 2023 beginnt, gibt es noch freie Ausbildungsplätze. Informationen hierzu gibt es telefonisch unter 09547/812210 oder im Internet unter der Adresse gebo-med.de/karriere/berufsfachschule-fuer-krankenpflege.

Lesen Sie auch:

Lesen Sie mehr zu folgenden Themen:
Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link: