Psychiatrie
Reagieren, bevor es eskaliert
Eine mit einem Textilband festgebundene Hand eines Patienten. Im Bezirksklinikum Kutzenberg ist die Zahl solcher Maßnahmen deutlich zurückgegangen. In den vergangenen beiden Jahren hat sie sich um 80 Prozent reduziert.
Eine mit einem Textilband festgebundene Hand eines Patienten. Im Bezirksklinikum Kutzenberg ist die Zahl solcher Maßnahmen deutlich zurückgegangen. In den vergangenen beiden Jahren hat sie sich um 80 Prozent reduziert.
Foto: Hans-Jürgen Wiedl, dpa
Kutzenberg – Menschen in der geschlossenen Psychiatrie befinden sich in einer Ausnahmesituation. In der Klinik Kutzenberg hilft man ungewöhnlich.

Das, was die Teilnehmer an diesem Vormittag üben, werden sie hoffentlich nie brauchen. Wenn der Trainer mit der flachen Hand auf den Oberschenkel klopft, startet die Aktion im Festsaal des Bezirksklinikums Obermain. Patienten fixieren, lautet das Thema in dem Deeskalationskurs.Es ist der letzte Abschnitt der dreitägigen Unterrichtseinheit. Und es ist der Tag, an dem die harten Themen angesprochen werden, wie ein Trauma entsteht oder wie mit konkreten Ausnahmesituationen in der Akutpsychiatrie umzugehen ist.

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