Zurück zur Natur
Im Wald setzt das Umdenken ein
Bernd Hofmann in seinem leergeräumten Waldstück bei Unterneuses. „Im Frühjahr war der Wald noch gestanden“, sagt er. Trockenheit und Borkenkäferbefall hatten die rund 50-jährigen Fichtenkulturen stark geschädigt, so dass Hofmann sie schweren Herzens mit dem Harvester ernten ließ.
Bernd Hofmann in seinem leergeräumten Waldstück bei Unterneuses. „Im Frühjahr war der Wald noch gestanden“, sagt er. Trockenheit und Borkenkäferbefall hatten die rund 50-jährigen Fichtenkulturen stark geschädigt, so dass Hofmann sie schweren Herzens mit dem Harvester ernten ließ.
Foto: Matthias Einwag
Unterneuses – Bernd Hofmann musste seine Fichten abholzen. Nun setzt er auf die Naturverjüngung, um einen klimatoleranten Wald zu schaffen.

Bernd Hofmann steht vor einer ausgedehnten Lichtung. „Hier lasse ich vom Eichelhäher ansäen“, scherzt er. Dabei ist ihm gar nicht zum Lachen zumute. „Wir sind hier auf einer klassischen Harvesterfläche“, fügt der Waldbesitzer mit ernster Miene hinzu. Trockenheit und Borkenkäfer setzten den Bäumen stark zu. Schließlich half nur noch, die geschädigten Fichten mit dem Harvester schnell und effizient einzuschlagen und sie aus dem Wald zu entfernen. Jetzt setzt Bernd Hofmann auf Naturverjüngung. Fichte war angesagt Auf der rund zwei Hektar großen Lichtung im Flurteil Eben befand sich bis ...

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