Restaurierung
Synagoge wird saniert
Erster Bürgermeister Robert Hümmer und Inge Göbel, die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Synagoge, überzeugen sich von der  denkmalgerechten Restaurierung der Nebeneingangstüre der Altenkunstadter Synagoge.
Erster Bürgermeister Robert Hümmer und Inge Göbel, die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Synagoge, überzeugen sich von der denkmalgerechten Restaurierung der Nebeneingangstüre der Altenkunstadter Synagoge.
Foto: Dieter Radziej
Altenkunstadt – Das jüdische Gotteshaus in Altenkunstadt hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Nun stehen Restaurierungen an.

Zu den besonders geschichtsträchtigen Bauwerken in Altenkunstadt zählt zweifellos die ehemalige Synagoge, denn sie belegt, dass einstmals die jüdische Bevölkerung das Zusammenleben maßgeblich mitgeprägt hat. Nun ist das Gebäude einmal mehr in den Blickpunkt der Gemeinde gerückt.

In den vergangenen Wochen gab es einen Wasserschaden an Leitungen, die im Deckenbereich verlaufen. Die Gemeinde handelte rasch und nachdem es gelungen war, die Leitungen abzustellen, wurden Trockengeräte installiert, um die Feuchtigkeit aus dem Gebäude zu bringen. Demnächst soll die Synagogen-Decke wieder ordnungsgemäß verputzt und neu gestrichen werden. Das war auch ein Grund dafür, dass die Dauerausstellung und der virtuelle Rundgang seit einiger Zeit nicht möglich waren.

Kosten in Höhe von 4300 Euro

Doch es gibt auch positive Nachrichten. So wurde die Nebeneingangstüre kürzlich denkmalgerecht restauriert und konnte in den Grundzügen der historischen Substanz erhalten bleiben. Allerdings erforderte dies einen erheblichen Zeit- und Materialaufwand. So sind Brutto-Kosten für die Gemeinde in Höhe von knapp 4300 Euro entstanden.