Triathlon
Dreitz: Kopfprobleme nach Boje-Crash
Kam im Apfelland nicht ins Ziel:  Andreas Dreitz stieß sich beim Schwimmen an einer Boje den Kopf und gab später auf.
Kam im Apfelland nicht ins Ziel: Andreas Dreitz stieß sich beim Schwimmen an einer Boje den Kopf und gab später auf.
Foto: Dreitz
Michelau im Steigerwald – Es solle ein guter Test werden und endete im Krankenhaus: Triathlet Andreas Dreitz muss den Apfelland-Triathlon abbrechen – und gibt Entwarnung.

Diese Rückkehr in den Wettkampf hatte sich Andreas Dreitz anders vorgestellt: Nach siebenwöchiger Pause ging der aus Michelau (Landkreis Lichtenfels) stammende Profi-Triathlet beim Apfelland-Triathlon in Stubenberg in der Steiermark über die Mitteldistanz (1,7 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 21,1 Kilometer Laufen) an den Start. Ins Ziel kam der 32-Jährige nicht.

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„Ich habe mir nach 100 Metern auf der Schwimmstrecke den Kopf an einer Boje, die nicht zur Strecke gehörte, gestoßen“, berichtet Dreitz. Auf der Radstrecke wurden die Probleme größer. Dreitz habe sich unsicher gefühlt und letztlich für den Abbruch entschieden. „Das war auch eine Sicherheitsmaßnahme, ich hätte ja auch andere Teilnehmer gefährden können. Im Krankenhaus wurde ich auch untersucht, es ist alles in Ordnung“, gibt Dreitz Entwarnung.

Dass er das Rennen im Apfelland nicht beenden konnte, sei ärgerlich. Denn: „Es ist eine schöne, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke. Das war bei meinen letzten Rennen in den USA nicht so. Es wäre ein guter Test gewesen.“

Es siegte der Österreicher Thomas Steger in 3:47:49 Stunden vor Paul Schuster (3:54:04 Stunden) und Julian Erhardt (3:56:49 Stunden).

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