Rassismus-Eklat
Beleidigter Spieler soll gesperrt werden
Schiedsrichter Kai Hoffmann zeigt dem Gochsheimer Fnan Tewelde (Zweiter von rechts) die Rote Karte. Der 34-Jährige hatte einen Fan, der ihn rassistisch beleidigt hatte, zur Rede stellen wollen und war dazu über die Bande gesprungen.
Schiedsrichter Kai Hoffmann zeigt dem Gochsheimer Fnan Tewelde (Zweiter von rechts) die Rote Karte. Der 34-Jährige hatte einen Fan, der ihn rassistisch beleidigt hatte, zur Rede stellen wollen und war dazu über die Bande gesprungen.
Foto: Gunther Czepera
Lichtenfels – Ein rassistischer Vorfall vom November im Lichtenfelser Karl-Fleschutz-Stadion hallt nach. Dass dem Opfer eine Sperre droht, sorgt für Unverständnis.

Eine Rote Karte ist gleichbedeutend mit mindestens einem Spiel Sperre. So sieht es das international gültige Regelwerk des Fußball-Weltverbands vor. „Das macht bei allen herkömmlichen Fällen auch Sinn“, sagt Fabian Frühwirth, Pressesprecher des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) – mit einem spürbaren Unwohlsein: „In diesem Fall ist das sicher nicht die beste Lösung, aber keine falsche.“ Der Fall: Fnan Tewelde vom Landesligisten TSV Gochsheim wurde am 20. November beim Punktspiel in Lichtenfels (3:0) von einem ...

Angebot wählen und weiterlesen
F+ Monatsabo0,00 €*
Kein Risiko - monatlich kündbar
  • *erster Monat kostenlos
  • danach nur 9,99 € im Monat
  • alle Plus-Inhalte rund um die Uhr
Jetzt testen
F+ Jahresabo99,00 €
10 Monate zahlen - 12 Monate lesen
  • Sparpreis - zwei Monate kostenlos lesen
  • jährliche Zahlung
  • nach einem Jahr monatlich kündbar
Weiter