Volleyball
Olympia: Fränkische Italienerin im Viertelfinale
Die aus Burgkunstadt stammende Sarah-Luisa Fahr (rechts) gehört bei Olympia zum Stamm der italienischen Damen-Nationalmannschaft. Heute geht’s im Viertelfinale gegen Serbien.
Die aus Burgkunstadt stammende Sarah-Luisa Fahr (rechts) gehört bei Olympia zum Stamm der italienischen Damen-Nationalmannschaft. Heute geht’s im Viertelfinale gegen Serbien.
Foto: Ding Ting/XinHua/dpa
Burgkunstadt – Der Traum von einer Olympia-Medaille lebt für die aus Franken stammende Volleyballerin Sarah-Luisa Fahr – doch es wartet eine Mammutaufgabe.

Eine gebürtige Oberfränkin steht mit der italienischen Volleyball-Nationalmannschaft im Viertelfinale des Olympischen Damen-Turniers. Sarah-Luisa Fahr, geboren vor 19 Jahren im Kulmbacher Klinikum, ein Jahr in Burgkunstadt aufgewachsen und dann mit ihren Eltern nach Italien ausgewandert, darf weiter von einer Medaille träumen.

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Allerdings ist die Aufgabe im Viertelfinale nicht gerade einfach: Italien trifft am Mittwoch ab 10 Uhr (deutsche Zeit) auf Weltmeister Serbien. Dann wird in Burgkunstadt Sarah-Luisas Großvater Gerhard Hildner wieder die Daumen drücken.

Sarah-Luisa Fahr (rechts) blockt im Vorrundenspiel gegen die USA (2:3) einen Angriff ab.
Sarah-Luisa Fahr (rechts) blockt im Vorrundenspiel gegen die USA (2:3) einen Angriff ab.
Foto: Alfredo Falcone/imago

Für Sarah-Luisa Fahr verlief das olympische Turnier bislang überaus erfolgreich. Die 19-Jährige stand in allen fünf Vorrundenspielen in der Start-Fünf Italiens und zeigte dabei starke Leistungen.

Nach drei klaren Siegengegen Russland (3:0), die Türkei (3:1) und Argentinien (3:0) verlor Italien 0:3 gegen die bereits ausgeschiedenen Chinesinnen und 2:3 gegen die USA. Das bedeutete Platz 2 in der Vorrundengruppe A, so dass Vizeweltmeister Italien heute schon im Viertelfinale gegen Weltmeister Serbien antreten muss. Das Team vom Balkan belegte in der Gruppe B hinter Brasilien Platz 2.