Fußball
Rassismus-Eklat von der Stehtribüne in Lichtenfels
Schiedsrichter Kai Hoffmann zeigt dem Gochsheimer Fnan Tewelde (Zweiter von rechts) die Rote Karte. Der 34-Jährige hatte einen Fan, der ihn rassistisch beleidigt hatte, zur Rede stellen wollen und war dazu über die Bande gesprungen.
Schiedsrichter Kai Hoffmann zeigt dem Gochsheimer Fnan Tewelde (Zweiter von rechts) die Rote Karte. Der 34-Jährige hatte einen Fan, der ihn rassistisch beleidigt hatte, zur Rede stellen wollen und war dazu über die Bande gesprungen.
Foto: Gunther Czepera
Lichtenfels – Die Beleidigung eines Gochsheimers in Lichtenfels sorgt für einen Eklat. Für den Täter gibt’s Stadionverbot – für das Opfer die Rote Karte.

Der FC Lichtenfels hat in der Fußball-Landesliga Nordwest den Sprung in die Aufstiegsrunde zur Bayernliga geschafft. Mit 3:0 bezwang die Mannschaft des Trainergespanns Christian Goller/Oliver Müller den TSV Gochsheim und zieht als Tabellenvierter in die Meisterrunde ein.Rassistische Beleidigung Den Lichtenfelser Sieg ließ allerdings ein äußerst unschöner Vorfall eine Viertelstunde vor Schluss beim Stand von 3:0 in den Hintergrund treten. Bei einem Freistoß auf Höhe der Mittellinie für Gochsheim wurde der TSVler Fnan Tewelde aufgrund seiner Hautfarbe aus der Lichtenfelser Stehplatztribüne rassistisch beleidigt.

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