Bauausschuss
Parkverbot in der Langheimer Straße
Parkende Fahrzeuge sorgen in der Langheimer Straße in Altenkunstadt für Behinderungen. Deshalb wird auf der Seite Richtung Rathaus (rechts im Bild) ein Parkverbot erlassen. Das Be- und Entladen ist erlaubt.
Parkende Fahrzeuge sorgen in der Langheimer Straße in Altenkunstadt für Behinderungen. Deshalb wird auf der Seite Richtung Rathaus (rechts im Bild) ein Parkverbot erlassen. Das Be- und Entladen ist erlaubt.
Foto: Stephan Stöckel
Altenkunstadt – Zu einem Halteverbot konnte sich der Altenkunstadter Bauausschuss aber nicht durchringen.

Im Zuge der Sanierung der Langheimer Straße hatte man den Schilderwald reduziert. Doch die Gemeinde hatte die Rechnung ohne die Autofahrer gemacht. Sie parken gerne und vor allem lange auf beiden Seiten der Straße.

Mit Folgen: Immer wieder kommt es zu Rückstaus. Lkw, Schulbusse und Feuerwehrfahrzeuge haben ihre liebe Not, sich durch das Nadelöhr zu schlängeln. Zum angedachten Halteverbot konnte sich das Gremium nicht durchringen. Auf Anregung von Gemeinderat Hans-Werner Schuster (CSU) entschärfte es den Vorschlag der Bauverwaltung. Mit Blick auf die vielen Firmen und Betriebe in der Straße wurde nur ein Parkverbot erlassen. Zudem ist auch das Be- und Entladen von Fahrzeugen erlaubt. Die neuen Regeln gelten auf der Seite Richtung Rathaus, beginnend bei der Zahnarztpraxis mit der Hausnummer 7 bis zur Einmündung in den Marktplatz.

Hackschnitzelbunker in Röhrig

Im Ortsteil Röhrig werden die Kordigasthalle und die Grundschule mit einer Hackschnitzelanlage beheizt. Die Gemeinde Altenkunstadt erhielt einstimmig das gemeindliche Einvernehmen, in unmittelbarer Nähe zur Halle einen Hackschnitzelbunker zu errichten. Das Gebäude ist laut Bürgermeister Robert Hümmer (CSU) 6,45 Meter breit, 6,45 Meter hoch und fünf Meter tief. „Das Gelände soll so aufgefüllt werden, dass Lkw zum Hackschnitzelbunker fahren können“, sagte der Bürgermeister. Die Stützwand wird mit einem Geländer abgesichert. Neben der Zufahrt und dem Hackschnitzelbunker soll eine zwei Meter breite Stellfläche geschaffen werden.

Fahrspur soll höher werden

Im Ortsteil Pfaffendorf entsteht unmittelbar neben der Staatsstraße 2203 ein Baugebiet. Gemeinderat Gunther Czepera (CSU) machte auf eine Erhöhung der Fahrspur der Staatsstraße in Richtung Lichtenfels aufmerksam, die er auf die Erschließungsarbeiten zurückführt. Der Bürgermeister versicherte, sich um die Angelegenheit zu kümmern.

Im April hatte das Gremium unter Ausschluss der Öffentlichkeit zwei Beschlüsse gefasst, die Hümmer nun bekanntgab. Die Jagdgenossenschaft Zeublitz baut ihre Wald- und Feldwege aus, saniert ihre Gräben und pflegt ihre Bankette. Die Gemeinde beteiligt sich mit 1508 Euro an den Maßnahmen. Im Altenkunstadter Feuerwehrhaus stehen Treppen- und Pflasterarbeiten an, die von der Baufirma Herrmann aus Mainleus zum Preis von 26 520 Euro durchgeführt werden.