Neues Denkmal
Denkmal am Pilgerweg nach Vierzehnheiligen
Christian Meißner (re.) stellte das Denkmal mit den beiden Bürgermeistern (2.v.re. bzw. 2.v.li.) und Pressesprecher Stefan Schneyer (links) von der Sparkasse vor.
Christian Meißner (re.) stellte das Denkmal mit den beiden Bürgermeistern (2.v.re. bzw. 2.v.li.) und Pressesprecher Stefan Schneyer (links) von der Sparkasse vor.
Foto: Landratsamt Lichtenfels/Heidi Bauer
Lichtenfels – 50 Jahre ist es her, dass aus den ehemaligen Landkreisen Lichten fels und Staffelstein der neue Landkreis Lichtenfels wurde. Ein Grund zu feiern.

Am 1. Juli waren es genau 50 Jahre, dass es den „neuen“ Landkreis Lichtenfels gibt. „In diesen fünf Jahrzehnten können wir mit Stolz sagen, dass wir eine Erfolgsgeschichte geschrieben haben“, unterstreicht Landrat Christian Meißner.

Daran, dass der heutige Landkreis Lichtenfels aus den früheren Landkreisen Lichtenfels und Staffelstein hervorgegangen ist, erinnert seit kurzem eine Stele an der ehemaligen Landkreisgrenze, die der Landrat am Montag vorstellte. Sie befindet sich zwischen Grundfeld und Seubelsdorf am Pilgerweg nach Vierzehnheiligen.

Drei Stelen markieren die ehemaligen Grenzen

Das Denkmal besteht aus drei schmalen Steinsäulen – je eine für die ehemaligen Landkreise Lichtenfels und Staffelstein und eine für den neuen Landkreis Lichtenfels.

Der Landrat unterstrich, dass es durchaus Vorteile habe, dass der heutige Landkreis Lichtenfels so klein ist. Dadurch sei er bürgernah und familiär und es lasse sich schneller ein Konsens finden. Sein Appell an alle, die Verantwortung tragen, und an alle Bürgerinnen und Bürger: „Lassen Sie uns alle mitwirken, dass unser Landkreis so lebens- und liebenswert bleibt!“

Zu Beginn der Kreisgebietsreform Anfang der 1970er Jahre war es gar nicht so sicher, dass die Gebiete der früheren Landkreise nicht in einem „Großlandkreis Coburg“ einverleibt werden. Warum der 8. Februar 1971 ein Schicksalstag für die Region war, beleuchtete am Montagnachmittag Bezirksheimatpfleger Professor Dr. Günter Dippold zudem in einem spannenden Vortrag.

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