Rettungsübung
Wenn der Tunnel zur Todesfalle wird
Die Feuerwehr setzt einen Schienenrollwagen auf die Gleise. Die Einsatzkräfte sollen ein Gefühl für den Ernstfall bekommen.
Foto: Barbara Herbst
Zilgendorf – Ein brennender Zug bleibt im Tunnel stehen. Einsatzkräfte trainierten das Horror-Szenario und erklären, wie Bahnfahrer in dem Fall reagieren sollten.

Die Füße stecken in Sicherheitsschuhen. Das Gesicht ist hinter einer Atemmaske verborgen. Schwer atmend, mit rund 15 Kilogramm Ausrüstung auf den Schultern, macht er sich auf den Weg in den Tunnel. Sebastian Gawantka läuft dort, wo normalerweise ICEs durchrauschen. Am vergangenen Samstag übten er und viele andere Einsatzkräfte – für den Ernstfall. Für den Fall, dass ein Zug im Tunnel verunglückt. Die Gleise lagen still am Samstagvormittag – eine Seltenheit, denn meist rauschen ICEs durch den 2017 eröffneten Tunnel Kulch.

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