1,24 Euro pro Kilo
Schweine verkaufen bringt Verlust
Der gelernte Landwirt Klaus Helmreich hat bereits keine einzige Muttersau mehr. Vorher standen noch etwa 400 Ferkelchen und Muttersauen auf seinem Hof
Der gelernte Landwirt Klaus Helmreich hat bereits keine einzige Muttersau mehr. Vorher standen noch etwa 400 Ferkelchen und Muttersauen auf seinem Hof
Foto: Monika Schütz
Unterzettlitz – Die Schweinehalter kämpfen mit vielen Problemen. In der Summe sieht der Bauernverband das Ende vieler Höfe nahen.

Die Stimmung ist angespannt bei den Schweinebauern in Deutschland, die Situation scheint perspektivlos. Bundesweit verkaufen die Schweinehalter ihre Tiere aktuell mit Verlust: Sie bekommen weniger für das Fleisch, als sie für Futter und Ställe ausgeben müssen. Er bekomme für seine Schweine nur 1,24 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht – so wenig wie noch nie, bedauert Klaus Helmreich aus Unterzettlitz. Er ist nicht der Einzige, der mit Verlust arbeitet. Um die Kosten zu decken, also für null zu arbeiten anstelle draufzuzahlen, bräuchte er mindestens 50 Cent mehr pro Kilogramm Schweinefleisch.

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