Hilfsaktion
Geschenke und eine Botschaft von Peter Maffay
Sänger Peter Maffay schickte eine Videobotschaft zur Weihnachtsfeier nach Coburg.
Sänger Peter Maffay schickte eine Videobotschaft zur Weihnachtsfeier nach Coburg.
Rolf Vennenbernd/dpa
F-Signet von Wolfgang Desombre Fränkischer Tag
Coburg – Was kann an Weihnachten schöner sein als Geschenke: Die Stiftung für krebskranke Kinder überraschte 50 Kinder und Jugendliche mit tollen Präsenten. Peter Maffay schickte eine Videobotschaft.

Die Weihnachtsfeier der Stiftung für krebskranke Kinder sei mittlerweile Tradition, sagte Stiftungsvorstand Uwe Rendigs am Sonntag während des Fests in der Gaststätte „Mediterran“. Zuvor hatten alle das Theaterstück „Der satanarchäolügenialkohöllisch Wunschpunsch“ im Kongresshaus Rosengarten besucht. Michael Endes in den späten 1980er Jahren entstandenes zeitloses Märchen thematisiert höchst brisante Themen wie Umweltzerstörung, Größenwahn und Machtmissbrauch. Doch vor allem erzählt es von der großen Kraft tiefer Freundschaft, die letzten Endes über alle bösen Kräfte dieser Welt zu siegen weiß.

Frederik Leberle, der nicht nur als festes Ensemblemitglied, sondern seit längerer Zeit auch als Regisseur am Landestheater Coburg Erfolge feiert, hat das diesjährige Weihnachtsmärchen inszeniert. Nach dem Theaterstück hatten sich die Schauspieler noch die Zeit genommen, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen.

Peter Maffay schickt Grüße

Für die Kinder gab es Tassen mit einem Motiv aus dem Buch „Anouk“ von Peter Maffay. Der Sänger engagiert sich selbst in der Tabaluga-Stiftung für krebskranke Kinder. Er schickte per Videobotschaft Grüße vom Starnberger See in die Vestestadt: „Es liegt an uns, uns im Geiste der Liebe und der Menschlichkeit zu helfen und zu unterstützen. Es ist schön zu sehen, wie sich die Kinderkrebsstiftung Coburg mit allen ehrenamtlichen Helfern und Familien um genau diese Kinder kümmert“, lobte Maffay im Video.

Die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg entstand aus dem Verein Elterninitiative krebskranker Kinder Coburg Die Mitgliederversammlung hatte im Jahr 2003 beschlossen, die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg zu errichten und das Vereinsvermögen auf die Stiftung zu übertragen. Sie soll künftig anstelle des Vereins in der Region krebskranke Kinder und deren Eltern unterstützen.  Dafür soll sie auch Projekte fördern, die das Ziel verfolgen, die Heilungschancen, die Behandlungsmethoden und die Lebensqualität von krebskranken Kindern schrittweise zu verbessen.

Seht hier das Video!

Aufbau einer Spenderkartei

Der Verein war 1989 im Kasino des Klinikums Coburg von betroffenen Eltern dem damaligen Oberarzt gegründet worden. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch direkte Unterstützung der betroffenen Familien, Unterstützung von Forschungsprojekten und der Förderung des Aufbaus einer Knochenmarkspenderkartei erfüllt.

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