Schwimmbad
Aquaria: Neubau statt Sanierung
Alles neu: Das Aquaria soll nicht saniert, sondern neu gebaut werden.
Alles neu: Das Aquaria soll nicht saniert, sondern neu gebaut werden.
Foto: SÜC
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Coburg – Die Sanierung lohnt sich nicht – lieber plant die SÜC Bus und Aquaria GmbH den Neubau eines Schwimmbades in Coburg.

Das Geld hätte für eine vernünftige Sanierung nicht gereicht – zu dem Ergebnis ist der SÜC-Aufsichtsrat beim Thema Aquaria gekommen. Nicht herrichten, sondern neu bauen, das werde jetzt als Maßnahme geprüft.

„Die eingereichte Fördermaßnahme sowie die Generalsanierung werden vorläufig nicht weiter verfolgt“, heißt es von der SÜC. Oder anders: Die 10,7 Millionen Euro Fördergelder und die für die Sanierung geplanten weiteren 35 Millionen Euro hätten nicht ausgereicht, um das Aquaria richtig zu sanieren. Sie hätten „nicht zu einer nachhaltigen Substanzverbesserung geführt“. Auch der Energieverbrauch des Schwimmbades wäre durch sie nicht gesenkt worden. Zudem seien Kosten für die Sanierung des Frei- und Erlebnisbades nicht in die Kalkulation eingeschlossen gewesen. Da wären noch mal 25 Millionen fällig geworden.

Weiternutzung bis 2030?

Jetzt soll eine Projektstudie für ein Gesamtkonzept – also für Hallenbad, Freibad, Erlebnishalle und Sauna – kommen. Anhand dieser sollten dann der Aufsichtsrat und der Stadtrat weitere Entscheidungen treffen können.

Aber: Wie geht es jetzt weiter, wenn neu gebaut werden soll? So wie bisher. Kommt der neue Gesamtkomplex, würde es voraussichtlich bis 2030 dauern, bis er fertig sei. Bis dahin könne das Aquaria „in seiner jetzigen Form weitergenutzt werden“.

+++ Wollen Sie mit dem Coburger Tageblatt auf dem Laufenden bleiben? Klicken Sie hier und melden Sie sich für unsere Newsletter an. +++

 

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link: