Zur WM in Katar
Coburg hisst das Regenbogen-Banner
Wie beim CSD: Zur WM-Eröffnung flaggt die Stadt Regenbogen.
Wie beim CSD: Zur WM-Eröffnung flaggt die Stadt Regenbogen.
Foto: Deáky
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Coburg – Die Spieler bei der WM in Katar dürfen den Regenbogen nicht am Arm tragen. Die Stadt Coburg zeigt ihn und will damit ein Zeichen setzen.

Beim CSD im Sommer hing sie schon vor dem Rathaus. Jetzt will die Stadt wieder ein Zeichen für Toleranz setzen und hat zur WM vor dem Rathaus das Regenbogen-Banner aufgezogen. Stadtsprecher Louay Yassin auf Tageblatt-Anfrage: „Wir haben vor dem Eröffnungsspiel am Wochenende die Regenbogenfahne gehisst. Am Montag wird sie aber wieder gegen die Friedensfahne ausgewechselt. Wir denken, Frieden ist derzeit die wichtigere Botschaft.“

Manuel Neuer  soll  keine Regenbogenbinde tragen, sagt der DFB.
Manuel Neuer soll keine Regenbogenbinde tragen, sagt der DFB.
Foto: Imago/Ulmer Pressebildagentur
Stattdessen soll die „One Love“-Binde getragen werden.
Stattdessen soll die „One Love“-Binde getragen werden.
Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Bei der WM wird auch der Kapitän der deutschen Elf, Manuel Neuer, keine Regenbogen-Armbinde tragen. Das hatte er während der vergangenen Europameisterschaft getan. Der DFB setzt auf die so genannte „One Love“-Binde, die als eine gemeinsame Aktion der Nationalteams von England, den Niederlanden, der Schweiz, Wales, Frankreichs, Dänemarks, Norwegen, Schweden und Deutschlands ist. Die Entscheidung, nicht auf die Regebogen-Binde zu setzen, die auf die Rechte von Menschen der LGBT+-Community verweist, hatte es deutliche Kritik gegeben.

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