Gedenken
„Wir sind die Glücklichen!“
Jonathan Isserlin war mit Frau, zwei Söhnen und einem Enkel nach Coburg zur Stolpersteinverlegung gekommen
Foto: Simone Bastian
Simone Bastian von Simone Bastian Coburger Tageblatt
Coburg – Nachfahren des Coburger Augenarztes Reinhold Alkan begleiteten die Verlegung von Stolpersteinen für ihre Großeltern und Eltern und gedenken derer, die niemanden mehr haben, der sich erinnert.

Jonathan Isserlin ist in England geboren, lebt heute in Kanada und Israel. Seine deutschen Wurzeln kannte er seit langem: Sein Großvater väterlicherseits, Max Isslerin, war Arzt in Bad Soden gewesen, bis er vor den Nazis aus Deutschland flüchtete. Isserlins Vater Bruno war schon 1933 nach England emigriert. Woher seine Mutter Senta stammte, war Jonathan Isserlin lange nicht bewusst: Sie war gestorben, als er fünf war. Sein Großvater Reinhold Alkan starb zwei Jahre später. Isserlin wuchs bei den Großeltern väterlicherseits auf.

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