Strukturfragen
Regiomed: Konzern mit Geburtsfehlern
Blick auf die  Regiomed-Hauptverwaltung in Coburg. Wichtige Entscheidungen fallen auch in Lichtenfels, Sonneberg und Hildburghausen.
Foto: Simone Bastian
Coburg – Alle Partner sind gleich, lautet der Grundsatz beim Klinikverbund. Das will die Mehrheit der Gesellschafter so beibehalten – auch wenn das manchmal problematisch ist. Wie zum Beispiel jetzt.

Am deutlichsten wird Martin Lücke, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats bei Regiomed und Mitglied des Aufsichtsrats: Der scheidende Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke gehe, weil die Gesellschafter ihm nicht die geforderte Stammkapitalerhöhung für den gemeinsamen Klinikkonzern bewilligt haben. 20 Millionen Euro habe Schmidtke gefordert, um „zumindest etwas ,Luft zum Atmen‘ gegenüber den Banken zu ermöglichen“, wie Lücke erklärt.

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

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