Ekel-Attacken
Kulmbacherinnen in der Oberer Stadt haben die Nase voll
Nachts geht es im Mittleren Stadtgässchen zu wie im Mittelalter, als es gang und gäbe war, die flüssigen und festen Ausscheidungen  einfach auf die Straße zu kippen.
Foto: Sonny Adam
F-Signet von Sonja Adam Fränkischer Tag
Kulmbach – Es hat nichts genutzt - das ist die Bilanz, die Hannelore Christ und Karin Wolfrum ziehen. Nach der lauen Nacht am vergangenen Freitagabend haben sich, obwohl die Stadt am Marktplatz ein Dixie-Klo aufgestellt hatte, wieder Feierlustige in den Gässchen, an den Häusern, an den Garagentoren erleichtert.

Hannelore Christ, Bewohnerin des Mittleren Stadtgässchens, hat sich auf die Lauer gelegt und einen der Wildpinkler zur Rede gestellt. "Die anderen machen es doch auch. Das machen alle", lautete die freche Antwort. Der junge Mann ließ sich nicht stören und ging dann weiter. "Die Toilette nutzt unten am Marktplatz nichts. Die laufen die Gässchen runter und lassen die Hosen runter. Sie übergeben sich, sie pinkeln überall hin - vor allem an die Haustüren, an die Garagen, an die Hauswände", schildern Hannelore Christ und Karin Wolfrum, beide ...

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link:

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

Diesen Beitrag haben wir exklusiv für unsere PLUS-Abonnentinnen und Abonnenten erstellt. Mit PLUS bleiben Sie informiert und erfahren jeden Tag aufs Neue, was in Ihrer Region geschieht und was es bedeutet. Neugierig?

Mehr über PLUS lesen Sie hier.