Kommentar
Fußball-WM: Scheinheilige Sofa-Aktivisten
Vom Sofa aus lassen sich die kritischen Zustände bei der Fifa und in Katar leicht kritisieren. Aber niemand unternimmt ernsthaft etwas.
Foto: Dmytro Flisak - stock.adobe
WM 2022 in Katar - die umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft
Martin Kreklau von Martin Kreklau Bayerische Rundschau
Kulmbach – Schaust du noch oder boykottierst du schon? Das ist offenbar die entscheidende Frage bei dieser WM. Doch woher rührt der plötzliche Sinneswandel vieler ehemals Fußball-Begeisterter?

Es ist nicht so, dass die mafiösen Strukturen innerhalb der Fifa neu wären. Sie sind mit dem Präsidenten João Havelange in den 1970er- und 1980er-Jahren entstanden und wurden bis 2015 von Sepp Blatter wenn nicht gefördert, so zumindest geduldet. Ginge es darum, dass die WM in Katar gekauft ist, müsste man erwidern: Das waren die Turniere in Südafrika und Russland nachweislich auch. Katastrophale Arbeitsbedingungen in KatarEs lassen sich natürlich die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Katar anführen.

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