Oktober-Bilanz
Kulmbach: Arbeitslosigkeit geht deutlich zurück
Arbeitslosenstatistik
Im Kreis Kulmbach sank die Zahl der Menschen, die arbeitslos gemeldet sind.
Foto: Arne Dedert, dpa
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Kulmbach – Der Arbeitsmarkt zeigt sich noch robust: Die Quote im Landkreis Kulmbach sinkt von 3,4 auf 3,1 Prozent.
So sehen die aktuellen Zahlen für Oktober in der Region aus.
So sehen die aktuellen Zahlen für Oktober in der Region aus.
Foto: Grafik: Franziska Schäfer

Im Landkreis Kulmbach ging die Zahl der Arbeitslosen im Oktober erneut deutlich zurück. Die Arbeitslosenquote sank von 3,4 Prozent Ende September auf nunmehr 3,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat (3,0 Prozent) ist sie nun aber auch im Kulmbacher Raum gestiegen.

Berufsausbildung: Die ersten Abbrecher meldeten sich

Es erfolgten bereits viele Meldungen von Saisonkräften, zum Beispiel aus dem Bauhaupt- und Nebengewerbe, dem Garten- und Landschaftsbau, Eisdielen oder dem Zweiradgewerbe. Ebenso waren Meldungen von jungen Menschen zu verzeichnen, die ihre betriebliche Berufsausbildung bereits wieder abgebrochen haben. Es gab einige Abmeldungen wegen Aufnahme eines Studiums.

Medizinisches Fachpersonal war besonders gefragt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften war mit einem Plus von 62 Stellenmeldungen etwas reger als im September. 190 neue Stellen gingen ein, 29 mehr als im Vorjahresmonat. Im Oktober wurde besonders medizinisches Fachpersonal nachgefragt, von der Ärztin bzw. Arzt über Medizinische Fachangestellte bis zu Pflegekräften und Physiotherapeutinnen und -therapeuten. Daneben sind einige Stellen im elektrotechnischen Bereich offen. Weiterhin werden Maschinen- und Anlagenführer sowie Fachkräfte Sanitär/Heizung/Klima gesucht.

Arbeitskräftenachfrage: Unsicherheit macht sich bemerkbar

„Trotz aller Krisen zeigt sich der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Bayreuth-Hof derzeit noch robust. Saisonüblich ging die Arbeitslosigkeit aufgrund des Ausbildungsstarts im Herbst auch in diesem Jahr insbesondere bei den arbeitslosen Jugendlichen deutlich zurück. Der Abstand zum Vorjahr steigt aber weiter. Bei der Arbeitskräftenachfrage machen sich Unsicherheit und dämpfende Effekte bemerkbar, auch wenn die aktuelle Nachfrage noch stabil bleibt“, so das Fazit von Agenturchef Sebastian Peine.

Lesen Sie auch:

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link: