Arbeitsmarkt
Fachkräfte werden weiterhin dringend gesucht
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Foto: Oliver Berg/dpa
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F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Kulmbach – Zwar gibt es momentan weniger Beschäftigte. Der Vergleich zum Vorjahr schaut aber besser aus.

Die versicherungspflichtige Beschäftigung ging im Landkreis Kulmbach gegenüber dem Vorquartal zurück. Zum Stichtag 31. März 2022 waren laut einer Mitteilung der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof 28.904 Männer und Frauen beschäftigt, 97 Personen weniger als zuvor. Im Vergleich zum Vorjahresquartal 2021 hat die Beschäftigung mit einem Plus von 653 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aber deutlich zugelegt.

Beschäftigte fehlen im Sozialwesen

Mit 262 Beschäftigten mehr gab es den stärksten Zuwachs im verarbeitenden Gewerbe, überwiegend im Bereich der Metall-, Elektro- und Stahlindustrie. Das Gesundheitswesen legte um 113 Beschäftigte zu, der Bereich Immobilien, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen um 106. Der Bereich Heime und Sozialwesen hat mit 84 Personen die meisten Beschäftigten verloren. Die ersten Saisonarbeitnehmer haben sich für den Winter arbeitsuchend gemeldet. Fast alle haben die Zusicherung ihrer früheren Arbeitgeber für eine Wiedereinstellung im Frühjahr 2023.

Offene Stellen

Nach wie vor gibt es deutlich mehr offene Stellen für Fachkräfte, als für an- und ungelernte Kräfte. Händeringend wird Fachpersonal für den medizinischen und pflegerischen Sektor gesucht. Auch der soziale Bereich hat Bedarf an Sozialpädagogen/innen, Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen. Das Handwerk benötigt Tischler/innen, Maler/innen, Elektriker/innen und Fachleute für den Innenausbau. Weiterhin gefragt sind Kräfte für die Hotel- und Gaststättenbetriebe.

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