In Bad Kissingen
Skelett-Fund: Knochen vor Jahrzehnten vergraben
Der Fundort in einer Scheune in Bad Kissingen: Das menschliche Skelett, auf das die Bauarbeiter dort gestoßen sind,  wird aktuell rechtsmedizinisch untersucht.
Der Fundort in einer Scheune in Bad Kissingen: Das menschliche Skelett, auf das die Bauarbeiter dort gestoßen sind, wird aktuell rechtsmedizinisch untersucht.
Foto: Benedikt Borst
Bad Kissingen – Nach dem grausigen Fund veröffentlicht die Polizei nun erste Hinweise. Ermittelt wird auch in Richtung eines Vermisstenfalls aus den 90ern.

Ein bei Bauarbeiten im unterfränkischen Bad Kissingen gefundenes Skelett lag wohl schon Jahrzehnte dort. «Offenbar wurde der Leichnam bereits vor 30 bis 40 Jahren in der Scheune vergraben», sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag (7. Juli). Es handelte sich um einen Mann, der im Alter von 60 bis 80 Jahren gestorben sein dürfte.

Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen

Die Identität des Toten und die genauen Todesumstände sind auch nach einer rechtsmedizinischen Untersuchung unklar. Deshalb schließen die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Gewaltverbrechen auch weiterhin nicht aus - haben aber keine konkreten Hinweise darauf.

Der Fundort in einer Scheune in Bad Kissingen: Das menschliche Skelett, auf das die Bauarbeiter dort gestoßen sind,  wird aktuell rechtsmedizinisch untersucht.
Der Fundort in einer Scheune in Bad Kissingen: Das menschliche Skelett, auf das die Bauarbeiter dort gestoßen sind, wird aktuell rechtsmedizinisch untersucht.
Foto: Benedikt Borst

Möglicherweise könnte es aber einen Zusammenhang mit einem Vermisstenfall von Anfang der 90er Jahre geben.

Das Skelett war in der vergangenen Woche gefunden worden. Ein Wohnhaus mit der angrenzenden Scheune im Stadtgebiet von Bad Kissingen sei vor wenigen Monaten verkauft worden, hieß es von der Polizei. Bei Umbauarbeiten der neuen Eigentümer sei das Skelett entdeckt worden.