Erdüberlastungstag
Wie der eigene ökologische Fußabdruck kleiner wird
Klimaprotest Fridays for Future
«Game Over» steht beim globalen Klimastreik auf dem Plakat einer Teilnehmerin geschrieben.
Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archiv
Bamberg – Heute hat Deutschland seine Ressourcen für ein ganzes Jahr verbraucht – fatal für das Klima. Mit welchen Ideen Franken gegensteuern.

Am 4. Mai hat Deutschland bereits alle Ressourcen verbraucht, die bei einer nachhaltigen Nutzung für das ganze Jahr zur Verfügung stünden. Der heutige Erdüberlastungstag wird jedes Jahr aufs neue von Umweltschützer berechnet - sowohl für einzelne Länder als auch für den gesamten Planeten. Vor 20 Jahren lag er noch im Oktober. Doch mit jedem Jahr sind die Ressourcen schneller ausgereizt.

Ein Grund ist der weiterhin viel zu hohe Energieverbrauch. Aber auch der hohe CO2-Ausstoß im Verkehr und in der Massentierhaltung sowie die Verunreinigung von Böden, Luft und Grundwasser sind Faktoren. Diese Franken wollen das ändern:

Für das Klima in der Stadt sind Bäume unschätzbar wertvoll. Sie bringen nicht nur optisch Grün in die graue Landschaft, sondern kühlen und befeuchten auch die Umgebung. Doch oft werden sie vernachlässigt. Da braucht es Baumpaten wie Sebastian Spitzkat, die die Pflege übernehmen. Er berichtet, was zu seinen Aufgaben gehört und wie man Baumpate wird: 

 

Nachhaltig und ökologisch leben  das wollen auch Anna Weber und Matthias Wellhöfer-Weber.  Auch ein Permakultur-Garten gehört für beide dazu. Was das bedeutet und warum man sich von einem ordentlichen Garten verabschieden sollte:

 

Insbesondere tierische Lebensmittel haben einen großen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck. Vegane Gerichte sind deshalb eine gute Alternative, die man einbauen kann, um das Klima zu schonen. Für Inspiration sorgt Heinrich Schmitt vom Gasthof „Drei Linden“ in Bärnfels. Ostern ist zwar schon vorbei, aber sein veganes Menü schmeckt das ganze Jahr.  Zu den Rezepten:

 

Wer autarker leben will, sollte auf eigene Energiequellen setzen. Franz Dirauf macht es vor. Sein Haus produziert mehr, als es verbraucht. Worauf es dabei ankommt, verrät er hier:

 

Fair, klimafreundlich und profitabel  das mag für manche Unternehmen wie eine Kombination klingen, die nicht funktioniert. Vier Unternehmen aus der Region beweisen das Gegenteil. Eine Idee: Plastik aus Zuckerrohr. Was es damit auf sich hat

 

Heizen mit Gas und Öl wird immer teurer. Energiesparen ist angesagt - dem Geldbeutel und der Umwelt zuliebe. Mit den richtigen Kniffen ist es gar nicht so schwer, wie diese Tipps zeigen:

 

Bei den steigenden Energiepreisen suchen viele nach Alternativen. Warum nicht aus altem Fritteusenöl grünen Antriebsstoff machen? In Baiersdorf läuft dazu ein Modellprojekt: