Helden von Würzburg
"Da habe ich nicht nachgedacht, nichts gefühlt"
"Danke für eure Zivilcourage" ist auf einem Schild vor einem geschlossenen und abgesperrten Kaufhaus in der Innenstadt zu lesen.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa
Würzburg – Ein Mann mit Messer sticht Passanten nieder. Aber einige mutige Würzburger halten den Angreifer in Schach. Hier schildern sie, was sie erlebt haben.

Helmuth Andrew geht Samstagnachmittag ganz normal wieder zur Arbeit. Als Kellner in den Weinstuben des Julius-Spitals im Herzen von Würzburg bedient er die Gäste, so als sei nichts gewesen. Nichts gewesen? Ist es für ihn ein Tag wie immer? Nein. Der 50-jährige Kellner war dabei, als eine größere Menge einem Mann mit Messer in der Hand hinterher rannten. Helmuth Andrew bediente gerade die Gäste, da kamen viele junge Leute durch das große Holztor ins Juliusspital und riefen: „Der sticht alle tot.“ „Viel nachgedacht habe ich ...

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