Basketball
Brose kämpft um Platz in Champions League
Wie im Vorjahr muss sich Brose Bamberg für einen Platz in der Champions League qualizieren.
Wie im Vorjahr muss sich Brose Bamberg für einen Platz in der Champions League qualizieren.
Foto: Archiv
Bamberg – Um in den internationalen Wettbewerb einzuziehen, müssen sich die Bamberger erst einmal dafür qualifizieren. Die Gegner werden am 7. Juli ermittelt.

28 Mannschaften sind für die neue Saison in der Basketball-Champions-League (BCL) gesetzt, 24  kämpfen in der Qualifikation um vier weitere Startplätze. Darunter befindet sich Brose Bamberg. Dies gab die BCL bei der Vorstellung des Teilnehmerfelds bekannt. Die Auslosung der Qualifikationsrunden und der Gruppen der Hauptrunde findet am Donnerstag, 7. Juli, statt.

Für die Bamberger ist es die fünfte Teilnahme am höchsten Wettbewerb des europäischen Verbandes Fiba Europe. Bei ihrem ersten Start in der BCL erreichten sie 2019 auf Anhieb das Final-Four-Turnier in Antwerpen, mussten sich dort aber mit dem vierten Platz zufrieden geben. Im Vorjahr schaffte der neunfache deutsche Meister nicht einmal den Sprung ins Hauptfeld. Bereits im ersten Qualifikationsspiel scheiterte er völlig überraschend am litauischen Vertreter Juventus Utena.

Nach einem Ballverlust von Frankie Ferrari (Mitte) jubeln die Spieler von Juventus Utena über ihren überraschenden 83:79-Erfolg über die Bamberger im Qualifikationsspiel zur BCL in der vergangenen Saison.
Nach einem Ballverlust von Frankie Ferrari (Mitte) jubeln die Spieler von Juventus Utena über ihren überraschenden 83:79-Erfolg über die Bamberger im Qualifikationsspiel zur BCL in der vergangenen Saison.
Foto: championsleague.basketball

Nun unternimmt Brose einen neuen Anlauf. Der Bundesligist kämpft mit 23 anderen Vertretern, darunter die Niners Chemnitz, in mehreren Qualifikationsturnieren um einen von vier zu vergebenden Plätzen im Hauptfeld. Für dieses gesetzt sind die Bamberger Ligarivalen Telekom Baskets Bonn und MHP Riesen Ludwigsburg.

Mehr als 70 Vereine hatten sich für einen Platz in der kommenden BCL-Saison beworben, 52 wurden nun vom Vorstand des Verbandes bestätigt. An der Spielzeit 2022/23 werden Mannschaften aus 29 Ländern teilnehmen, die mit Ausnahme Russlands alle Teile Europas abdecken. Die Spielzeit beginnt am 21. September mit der Qualifikationsrunde, die Hauptrunde startet am 4. Oktober.

Beim Final Four 2019 in Antwerpen scheiterten die Bamberger, hier Rickey Hickman beim Korbleger, an Virtus Bologna.
Beim Final Four 2019 in Antwerpen scheiterten die Bamberger, hier Ricky Hickman beim Korbleger, an Virtus Bologna.
Foto: championsleague.basketball

Das Format der regulären Saison ist unverändert: 32 Mannschaften spielen in acht Vierergruppen, wobei die Gruppensieger direkt ins Achtelfinale einziehen, während die Zweit- und Drittplatzierten im Januar 2023 in der „Play-in-Serie“ aufeinandertreffen. Die acht besten Teams aus dem Achtelfinale spielen im April in einer „best-of-three“-Viertelfinalserie gegeneinander, und die Saison wird im Mai mit einem Final-Four-Turnier abgeschlossen.

Mögliche Gegner der Bamberger in der Qualifikation

Bakken Bears (Dänemark), BK Budivelnyk Kiew (Ukraine), CSO Voluntari Baschet (Rumänien), KK FMP Belgrad (Serbien), Fribourg Olympic (Sschweiz), Golden Eagle Ylli (Kosovo), Heroes Den Bosch (Niederlande), Ungarischer Vizemeister (Egis Kormend oder Falco Szombathely), Karhu Kauhajoki (Finnland), Keravnos (Zypern), Leicester Riders (England), Norrköping Dolphins (Schweden), Opava (Tschechien), KK Paulus Pärnu (Estland), Patrioti Levice (Slowakei), Rio Breogan Lugo (Spanien), Siauliai (Litauen), SIG Straßburg (Frankreich), Benfica Lissabon (Portugal), Swans Gmunden (Österreich), Tofas Bursa (Türkei), Unicaja Malaga (Spanien)

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