Corona-Update
Fußball im Freien: Keine 3G-Regel notwendig
Fußball nur mit Corona-Schnelltest? Das ist  im Amateurbereich nun nicht mehr notwendig.
Fußball nur mit Corona-Schnelltest? Das ist im Amateurbereich nun nicht mehr notwendig.
Foto: HMB Media/Julien Becker
LKR Bamberg – Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel ist nun kein Testnachweis mehr nötig – unabhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz.

Gute Nachrichten für alle Amateurfußballer und Amateurfußball-Fans im Freistaat: Mit Inkrafttreten der Änderungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) ist Sport im Freien fortan unabhängig der Sieben-Tage-Inzidenz ohne negativen Testnachweis und ohne Personenoberbegrenzung gestattet. Das teilte der Bayerische Fußball-Verband in einer Pressemitteilung mit.

Auch Zuschauer benötigen bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel keinen negativen Testnachweis mehr. Notwendig ist ein negativer Testnachweis (PCR-Test, POC-Antigentest oder Selbsttest) dagegen ab sofort in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 oder mehr bei der Sportausübung in geschlossenen Räumen und bei deren Besuch.

Sitzplätze müssen fest zugewiesen werden

Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel bleibt die Gesamtzahl der Besucher auf 1500 beschränkt. Sitzplätze müssen weiter fest zugewiesen werden, es sind maximal 200 Stehplätze erlaubt, wobei der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss.

„Die nun beschlossenen Änderungen sind ohne Frage ein großer Schritt in die richtige Richtung. Mit den nun geltenden Regeln trägt die Bayerische Staatsregierung endlich der Tatsache Rechnung, dass Sport an der frischen Luft völlig unbedenklich ist“, erklärt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der im BFV-Präsidium für den Spielbetrieb zuständig ist. „Dass auch Zuschauer an der frischen Luft nun unabhängig der Sieben-Tage-Inzidenz keinen negativen Testnachweis mehr brauchen, entlastet unsere Vereine zudem sehr. Jetzt gilt es jedoch, nicht nachlässig zu werden, weiter Vorsicht walten zu lassen und das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.“

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