Handball
Coburger wird „Co“ in der Bundesliga
Mit dem TVB Stuttgart gastierte Felix Lobedank (li., hier gegen den damaligen HSC-Profi Nico Büdel) in der Saison 2016/2017 in seiner Heimat.
Mit dem TVB Stuttgart gastierte Felix Lobedank (li., hier gegen den damaligen HSC-Profi Nico Büdel) in der Saison 2016/2017 in seiner Heimat.
Archiv, Uwe Gick
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Coburg – Erst Spieler, jetzt Co-Trainer: Der Coburger Felix Lobedank kehrt zu seinem Ex-Klub TVB Stuttgart zurück und steigt ins Trainerteam ein.

Neue Aufgabe für Felix Lobedank: Der ehemalige Spieler des HSC 2000 Coburg wird beim Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart Co-Trainer von Michael Schweikardt, der in der aktuellen Saison nach wenigen Spieltagen für den entlassenen Roi Sánchez übernommen hatte.

Nun baut der TVB sein Trainerteam erneut um, weil Co- und Torwarttrainer Vicente Alamo aus familiären Gründen um eine sofortige Vertragsauflösung gebeten habe. Das teilten die Stuttgarter am Donnerstag mit.

Alamos Nachfolger als Co-Trainer wird der Coburger Lobedank, der zwischen 2016 und 2018 für den TVB gespielt hatte und seine Karriere ein Jahr später beim Oberligisten SG Pforzheim/Eutingen beendete. Der studierte Sportwissenschaftler und B-Lizenzinhaber Lobedank unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende.

Aus Coburg in die Bundesliga

In seiner aktiven Zeit absolvierte der 38-Jährige in zwölf Spielzeiten 320 Spiele in der Bundesliga. Nachdem Lobedank in der Jugend beim TV Ketschendorf gespielt hatte, wechselte er zum HSC 2000 Coburg. Mit den Vestestädtern spielte der Linkshänder in der Regionalliga, ehe er 2005 zum damaligen Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten ging.

Mit dem HBW stieg er 2006 in die Bundesliga auf. 2011 wechselte der in Bamberg geborene Lobedank zu Frisch Auf Göppingen und holte ein Jahr später mit dem Klub den EHF-Pokal.

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