Tennis
„Kramies“: Höhenflug in den Alpen geht weiter
Kevin Krawietz (li.) und Andreas Mies stehen in Kitzbühel im Halbfinale.
Kevin Krawietz (li.) und Andreas Mies stehen in Kitzbühel im Halbfinale.
Foto: Frank Molterm dpa
Coburg – Nächste souveräne Angelegenheit: Der Coburger Tennis-Profi Kevin Krawietz steht in Kitzbühel im Halbfinale. Das Viertelfinale war eine klare Sache.

Der Höhenflug in den Tiroler Bergen geht weiter: Der Coburger Tennis-Profi Kevin Krawietz (24. der Doppel-Weltrangliste) und sein Kölner Doppel-Partner Andreas Mies (35.) haben bei den Austrian Open in Kitzbühel das Halbfinale erreicht. Am Mittwoch setzte sich das deutsche Doppel mit 6:4, 6:1 gegen Hugo Nys (63./Monaco) und Jan Zielinski (56./Polen) durch.

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Im ersten Satz bogen „Kramies“ im siebten und achten Spiel auf die Siegerstraße ein. In beiden war aber eine Energieleistung des Oberfranken und des Rheinländers nötig: Zunächst drehten Krawietz/Mies einen 0:30-Rückstand und nutzten die zweite Chance, sich mit dem Break zum 4:3 einen Vorteil zu verschaffen.

Breakbälle abgewehrt

Dann waren der Monegasse und der Pole drauf und dran, das Re-Break zu schaffen, doch „Kramies“ wehrten zwei Breakbälle ab und brachten ihr Service doch noch durch (5:3.). Im zehnten Spiel ließ das deutsche Doppel schließlich nichts mehr anbrennen und nutzte den ersten Satzball zum 6:4.

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Wie entfesselt traten „Kramies“ im zweiten Satz auf. Nur im vierten Spiel mussten die zweimaligen French-Open-Sieger um ihr Aufschlagspiel zittern, der Rest war eine souveräne Angelegenheit. Gleich dreimal nahmen der Witzmannsberger und der Kölner ihren Gegnern das Service ab. Zwar wehrten Nys und Zielinski im siebten Spiel des zweiten Satzes einen Matchball ab, den zweiten verwandelten aber „Kramies“ und machten mit dem 6:4, 6:1 den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Duell mit Tim Pütz

Dort treffen „Kramies“ am Freitag (Uhrzeit noch offen) auf Tim Pütz (12. der Doppel-Weltrangliste/Deutschland) und Michael Venus (11./Neuseeland). Das an Position 1 gesetzte Doppel zog gegen die Niederländer Tallon Griekspoor (640.) und Bart Stevens (124.) kampflos in die Runde der letzten vier ein.

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