Tennis
Krawietz: Kein Break kassiert, trotzdem verloren
Kevin Krawietz scheiterte mit seinem Doppelpartner Andreas Mies im Halbfinale der Generali Open in Kitzbühel.
Kevin Krawietz scheiterte mit seinem Doppelpartner Andreas Mies im Halbfinale der Generali Open in Kitzbühel.
Foto: Jürgen Hasenkopf
Witzmannsberg – Der Coburger Kevin Krawietz und Andreas Mies zeigen ein famoses Halbfinale in Kitzbühel, unterliegen gegen die Turnierfavoriten trotzdem knapp.

Es gibt Tage im Tennis, da macht man wenig falsch und verlässt den Platz trotzdem als Verlierer. Passiert ist das Kevin Krawietz und Andreas Mies am Freitagmittag im Halbfinale des ATP-Turniers in Kitzbühel. Der Coburger  und der Kölner mussten gegen das Weltklasse-Doppel Tim Pütz und Michael Venus kein einziges Break hinnehmen, waren nach einer Stunde und 58 Minuten Spielzeit aber trotzdem geschlagen. In einem hochklassigen Match behielten Pütz und Venus zweimal im Tiebreak mit 7:6 (8:6), 7:6 (7:0) die Oberhand. Im Finale der Austrian Open treffen der Deutsche und der Neuseeländer am Samstag entweder auf Pedro Martinez/Lorenzo Sonego oder Philipp Oswald/Robin Haase. Während Pütz und Venus um ein gemeinsames Preisgeld in Höhe von 28.250 Euro spielen, müssen sich „Kramies“ mit 8.860 Euro begnügen.

Trotz des knappen Ausscheidens spielten Krawietz und Mies aber ein gutes Turnier in Tirol. Im Semifinale gaben Kleinigkeiten den Ausschlag für das an Position 1 gesetzte Duo. Beide Paarungen servierten bärenstark. Während „Kramies“ aber keinen einzigen Breakball zu Buche stehen hatten, konnten sich Pütz/Venus immerhin drei Möglichkeiten erspielen – allerdings ohne Erfolg. Im Tiebreak des ersten Satzes gingen der Franke und der Rheinländer mit 3:1 in Front und erspielten sich beim Stand von 6:5 sogar einen Satzball, doch ihre Kontrahenten bewahrten die Ruhe. Im zweiten Tiebreak war der Widerstand des deutschen Duos nach drei verlorenen Aufschlagsequenzen schnell gebrochen.

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