Die Frauenmannschaft des Paddel- und Segelclubs Coburg (PSC) hat sich auf dem Deutschland Cup die Bronzemedaille gesichert. Das berichtet der Verein. Insgesamt war der PSC mit drei Mannschaften auf dem traditionellen, dreitägigen Kanu-Polo-Turnier auf dem Baldeneysee in Essen vertreten.
Neben der Frauenmannschaft, die das prestigeträchtige Turnier in den Jahren 2022 und 2023 gewann, waren ein Männer- und ein Jugendteam aus der Vestestadt dabei. Die Coburger Frauen setzten sich in der Vorrunde gegen ihre Bundesliga-Konkurrentinnen vom RSV Hannover durch (7:1).
An Essen und Duisburg prallen die Coburgerinnen ab
Es folgte in der Mittagshitze ein Unentschieden gegen die Niederländerinnen vom KV Keistad (1:1) und zum Abschluss des Samstages ein 2:1-Sieg gegen die Black Merlies aus Singapur. Damit war der Sieg in der Vorrunde für die Coburger Spielerinnen Pia Schwarz (C), Leonie Wagner, Nele Schmalenbach, Nele Cramer, Anna Götze, Marie Kreher und Lea Kollmer gesichert. In der Zwischengruppe endeten die ersten beiden Spiele der Coburgerinnen jeweils 3:3.
In der nächsten Partie bekam der PSC ein frühes Gegentor, die Begegnung mit dem KRM Essen ging dann auch mit 0:1 verloren. Im letzten Gruppenspiel gegen das französische Topteam Acigné verwandelt Leonie Wagner einen Penalty zum 2:1 Führungs- und Siegtreffer. Mit diesem Erfolg sicherten sich die oberfränkischen Frauen das Ticket fürs Halbfinale. Dort spielte der 1. MKC Duisburg als Topfavorit groß auf. Die späteren Turniersiegerinnen ließen kaum Chancen zu, so dass das Halbfinale aus Coburger Sicht mit 0:3 verloren ging. Im Spiel um den Bronzerang gegen WSF Liblar schossen die PSC-Spielerinnen Pia Schwarz und Anna Götze zwei Tore in Tempogegenstößen.
Die 2:0-Führung hielt sie bis zur Halbzeit. Dann folgte der Anschlusstreffer des WSF Liblar. Im darauffolgenden Pressingspiel erzielte Nele Schmalenbach den 3:1-Siegtreffer. Die Coburgerinnen nahmen die Bronzemedaille mit nach Hause.
Platz unter den besten zehn
Die PSC-Männer traten in der zweiten Leistungsklasse an und mussten krankheitsbedingt auf Torwart Tom Schwarz verzichten. Dafür stand Sebastian Knöpfel im Kasten der Coburger. Außerdem spielten Kapitän Malte Jungmann, Carsten Faber, Max Dressel, Gregor Will, Tim Finsterer, Anton und Jakob Hilmer. Sie erspielten sich einen Platz unter den besten zehn des Turniers.
Die U16-Mannschaft des PSC Coburg schloss das Turnier auf dem elften Platz ab. Für den PSC spielten: Vincent Danko, Anna Kwiczala, Elias Beiling, Tale Impastato, Lion Schönherr, Annika Skoda, Lara Becker und Connor Rohe-Blaszyk.









