Fußball
Familiensache in Krecktal
Christian Dreßel (2. von rechts) übernimmt von der kommenden Saison an die Aufgabe des Spieltrainers beim TSVfB Krecktal. Sein Bruder Lukas (2. von links) wechselt ebenfalls zu dem Verein. Krecktals Vorsitzender Carsten Höllein (links) und sein St...
Christian Dreßel (2. von rechts) übernimmt von der kommenden Saison an die Aufgabe des Spieltrainers beim TSVfB Krecktal. Sein Bruder Lukas (2. von links) wechselt ebenfalls zu dem Verein. Krecktals Vorsitzender Carsten Höllein (links) und sein Stellvertreter Moritz Dippold (rechts) freuen sich über die Verpflichtung.
TSVfB Krecktal
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Seßlach – Aus der Bezirksliga in die Kreisklasse: Christian Dreßel übernimmt den TSVfB Krecktal als Spielertrainer – und bringt seinen Bruder mit.

Christian Dreßel wird in der kommenden Saison Spielertrainer beim TSVfB Krecktal. Das teilte der Fußball-Kreisklassist mit. Mit dem 28-Jährigen vom Bezirksligisten TSV Meeder hätten sich die Verantwortlichen auf eine Zusammenarbeit ab Sommer 2023 verständigt.

„Mit Christian haben wir jemanden gefunden, der lange Jahre in der Kreis- und Bezirksliga aktiv war und nun am Anfang seiner Trainerkarriere steht. Er kennt die Herausforderungen eines Dorfvereins und hat große Lust auf die neue Aufgabe“, sagte der Vorsitzender Carsten Höllein.

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Wie der TSVfB weiter bekannt gab, bringt Dreßel seinen Bruder Lukas, der derzeit ebenfalls in Meeder spielt, mit, der neben einer aktiven Rolle in der ersten Mannschaft auch als Co-Trainer fungieren wird. Die Entscheidung für einen Spielertrainer habe aber nichts mit der Arbeit des amtierenden Trainers Seckin Kilic zu tun.

„Wir haben eine sehr erfolgreiche Saison mit einem zweiten Platz in der Kreisklasse und der Teilnahme an der Kreisliga-Relegation gespielt“, so Höllein. Auch in dieser Saison hat die Mannschaft noch Chancen, den Relegationsplatz zu erreich.

Mit Seckin Kilic in die Spitzengruppe

„Sec hat die Jugendspieler hervorragend integriert, zu jederzeit ein attraktives Training angeboten und auch die erfahrenen Spieler weitergebracht. Er engagiert sich im hohen Maße und ist immer motiviert“, ergänzte der stellvertretende Vorsitzende Moritz Dippold.

Kilic habe alle an ihn gestellten Anforderungen vollständig erfüllt. Aufgrund der immer dünner werdenden Spielerdecke im Verein kam allerdings eine weitere Anforderung hinzu, die bisher keine Rolle gespielt habe.

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„Der eingeleitete Umbruch führt zwangsläufig dazu, dass sich etablierte Stammspieler immer mehr zurückziehen und Lücken im Kader hinterlassen. Aus diesem Grund haben wir uns mit der Option eines Spielertrainers beschäftigt“, so Höllein. Bis zum Sommer werde der TSVfB alles versuchen, um dem scheidenden Trainer die zweite Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga in Folge zu ermöglichen.

„Es wäre der Lohn seiner Arbeit, die er bei jedem Training und Spiel investiert. Wir geben Vollgas, um ihm einen angemessen Abschied zu verschaffen und bedanken und schon jetzt im Namen des gesamten Vereins bei ihm“, macht Dippold, der auch als Spieler aktiv ist, deutlich.

Höhen und Tiefen beim TSV Meeder

Christian Dreßel sagte zu seinem künftigen Engagement: „Schon vor ein bis zwei Jahren haben mich Vereine angefragt, ob ich mir das Amt des Spielertrainers bei ihnen vorstellen könnte. Insofern ist der Gedanke lange in mir gereift. Ich hatte in Meeder - mit der kurzen Unterbrechung während meines Studiums in Würzburg - zehn tolle Jahre mit Aufs wie den Meisterschaften und dem Pokalsieg und Abs wie den zwei Abstiegen, aber definitiv mit Freundschaften fürs Leben. Dafür werde ich dem Verein immer dankbar sein.“

Krecktal habe sich lange und intensiv insbesondere in Person von Spielleiter Moritz Dippold um Dreßel bemüht und Perspektiven aufgezeigt, die Dreßel wirklich gut gefallen habe. „Nach so einer Herausforderung habe ich gesucht. Zudem kenne ich viele aus dem Krecktaler Vereinsumfeld schon länger persönlich. Dass mein Bruder Lukas mir als Co-Trainer assistieren wird und wir weiter zusammen Fußball spielen können, rundet die ganze Sache ab.“

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