Segnitz
Faustball-Frauen des TV Segnitz erledigen ihre Hausaufgaben am Bundesliga-Heimspieltag
Erfolgreicher Spieltag mit zwei Siegen in heimischer Halle: Trainer Uli Lauck (vorne) und Schlagfrau Svenja Schröder vom TV Segnitz.
Erfolgreicher Spieltag mit zwei Siegen in heimischer Halle: Trainer Uli Lauck (vorne) und Schlagfrau Svenja Schröder vom TV Segnitz.
Hartmut Hess
Segnitz – In Randersacker gewinnen die Segnitzerinnen sowohl gegen Pfungstadt als auch gegen Stammheim. Wie nun ihre Chancen stehen, sich für die Endrunde zu qualifizieren.

Die Faustballerinnen des TV Segnitz haben mit den beiden Heimsiegen in der Randersackerer Sporthalle über den TSV Pfungstadt und den TV Stammheim (beide 3:0) ihre "Hausaufgaben gemacht", sagte Trainer Uli Lauck nach dem Spieltag.

Mit jetzt 10:2 Punkten mischen die Segnitzerinnen im Spitzenquartett der Ersten Bundesliga Süd mit. Vor großer Kulisse mit fachkundigem Publikum lieferten sie ordentliche Leistungen ab und füllten ihr Punktekonto auf.

"Die Mädels waren dem Limit schon nah", fand Lauck nach dem Pflichtsieg über Pfungstadt. Es klappte zwar nicht alles, aber auch dank der individuellen Klasse von Weltmeisterin und World-Games-Siegerin Svenja Schröder war Segnitz klar überlegen. Schröder zeigte im Angriff viele Schläge aus ihrem Repertoire. Spielte der Gegner den Ball in der Abwehr auf sie, glänzte sie auch mit Defensivqualität.

Mit je 11:5 entschieden die Frauen um Spielführerin Tatjana Müller die ersten beiden Sätze für sich und setzten sich im dritten Durchgang am Ende 11:8 durch, obwohl Pfungstadt zwischenzeitlich den Durchgang ausgeglichen gestaltete.

Dreikampf um die ersten zwei Plätze in der Faustball-Bundesliga

Gegen Stammheim begannen Antonia Fuchs und Lena Mark. Nach einem knapp mit 12:10 gewonnenen ersten Satz zogen die Segnitzerinnen die folgenden zwei mit 11:5 und 11:9 klar auf ihre Seite.

"Wir dürfen Käfertal nicht vergessen", schrieb Lauck seiner Mannschaft für den Auswärtsspieltag am nächsten Sonntag, 4. Dezember, ins Stammbuch. Für den TV Käfertal, der diesmal zwei Niederlagen gegen Ötisheim und Unterhaugstett kassierte, wohl die letzte Chance, noch einmal um die ersten zwei Plätze, die zur Endrunde um die Meisterschaft in der Halle führen, einzugreifen.

Gastgeber am nächsten Sonntag ist  der Tabellenführer TSV Dennach. Mit 12:0 Punkten haben die Dennacherinnen die beste Ausgangslage im Rennen um die Plätze eins und zwei, es folgen der TSV Calw und TV Segnitz mit 10:2 Punkten.

Nach ihrer Niederlage gegen Calw dürfen sich die Segnitzerinnen keinen weiteren Ausrutscher gegen ein Topteam leisten. In diesem Jahr stehen noch drei Spieltage an, bevor die Faustballerinnen in eine bis Mitte Januar dauernde Pause gehen.

Die Männer des TV Segnitz waren in der Zweiten Bundesliga Süd am vergangenen Wochenende spielfrei. Sie treten am nächsten Samstag, 3. Dezember, beim TV Eibach bei Nürnberg (ab 15 Uhr) sowohl gegen die Gastgeber als auch gegen Erstliga-Absteiger TV Augsburg an.