Fußball
SpVgg Bayreuth: Klappt es endlich auswärts?
Die SpVgg Bayreuth um Benedikt Kirsch (links, im Zweikampf mit dem  Felix Herzenbruch von Rot-Weiss Essen) hofft beim heimstarken SV  Waldhof Mannheim auf eine Überraschung.
Die SpVgg Bayreuth um Benedikt Kirsch (links, im Zweikampf mit dem Felix Herzenbruch von Rot-Weiss Essen) hofft beim heimstarken SV Waldhof Mannheim auf eine Überraschung.
Foto: Peter Mularczyk
Jannik Reutlinger von Jannik Reutlinger Fränkischer Tag
Bayreuth – Die SpVgg Bayreuth wartet in der Fremde noch auf ihren ersten Punktgewinn. Da kommt Waldhof Mannheim mit seiner Heimstärke ungelegen.

Die Vorzeichen für das Duell bei Waldhof Mannheim lassen für die SpVgg Bayreuth nichts Gutes erahnen. Der Drittliga-Aufsteiger ist auf fremdem Platz noch ohne einen einzigen Zähler und legte dabei teilweise ängstliche Auftritte hin.

Ob Ingolstadt, Wehen Wiesbaden oder zuletzt Zwickau: Die Altstädter verschliefen bislang jedes Mal die Anfangsphase, ein früher Rückstand war die Folge, den sie nicht mehr umbiegen konnten. Das darf der Mannschaft von Trainer Thomas Kleine im Mannheimer Carl-Benz-Stadion am Samstag (14 Uhr) nicht passieren, wenn sie nicht mit leeren Händen nach Hause fahren will.

3. Liga

Waldhof Mannheim – SpVgg Bayreuth

Zumal das Team von Trainer Christian Neidhart seine Qualitäten bislang nur auf dem eigenen Rasen zur Geltung bringt. Aus ihren bisherigen drei Heimspielen holten die Baden-Württemberger drei Siege, darunter ein 1:0-Erfolg gegen Erzgebirge Aue. Wie die Altstadt wartet Mannheim auswärts noch auf einen Sieg. Lediglich beim SC Verl (2:2) punktete die Neidhart-Elf. Zuletzt gab es ein 0:1 beim SV Elversberg.

„Das sind so Sachen, die man gerne erklären möchte, aber gar nicht erklären kann“, ist Neidhart etwas ratlos angesichts der wechselhaften Auftritte seiner Mannschaft. Gegen die Altstädter fordert der 53-Jährige nichts anderes als einen Sieg: „Natürlich wollen wir unsere Serie zu Hause ausbauen“, so der Waldhof-Trainer, der von „einem interessanten Aufsteiger“ spricht, „der es uns nicht leicht machen wird“.

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Thomas Kleine: „War die richtige Reaktion“

Die Altstädter trennten sich im Aufsteiger-Duell am vergangenen Wochenende mit 1:1 von Rot-Weiss Essen und spielten erstmals in dieser Saison unentschieden. „Wir haben es leider nicht geschafft zu gewinnen, es aber war die richtige Reaktion nach dem Zwickau-Spiel“, sagte Kleine bei der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Dass mit Mannheim nun ein anderes Kaliber wartet, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, „um den Aufstieg mitzuspielen“, weiß der 43-Jährige. „Mannheim agiert sehr flexibel mit vielen Spielern, die schon höherklassig agiert haben.“ Vor der Waldhof-Heimstärke hat Kleine Respekt, aber keine Angst. „Wir wollen das Spiel selbstbewusst angehen, um auch auswärts endlich zu punkten“, betont der SpVgg-Trainer.

Neuzugang Jann George ist eine Option

Für die Partie in Mannheim kann Kleine beinahe aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Innenverteidiger Edwin Schwarz steht mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel nicht zur Verfügung. Dennis Lippert hat seine Rotsperre abgesessen.

Neuzugang Jann George, der erst am Mittwoch aus Aue verpflichtet wurde, könnte ebenfalls eine Option sein. „Mit ihm haben wir einen Offensivspieler dazugewonnen, der eine gute Körperlichkeit und viel Tempo mitbringt“, freut sich Kleine über den 30-Jährigen.

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