Eishockey
Für die Tigers war wieder einmal mehr drin
Der Ex-Bayreuther Freddy Cabana (links) traf für Heilbronn zum 5:3-Endstand. Rechts Branden Gracel.
Der Ex-Bayreuther Freddy Cabana (links) traf für Heilbronn zum 5:3-Endstand. Rechts Branden Gracel.
Foto: Peter Mularczyk
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Bayreuth – Zwei knappe und unglückliche Niederlagen mussten die Bayreuth Tigers in der 2. Eishockey-Bundesliga (DEL 2) hinnehmen. Immerhin nahmen sie aus Freiburg einen Zähler mit.

Nur ein Pünktchen war den Bayreuth Tigers am jüngsten Doppelspieltag der DEL 2 vergönnt. Dabei war sowohl beim 2:3 in Freiburg am Freitag als auch beim 3:5 am Sonntag im Kellerduell gegen Heilbronn wieder einmal mehr drin für die Wagnerstädter.

DEL 2

Bayreuth Tigers – Heilbronner Falken 3:5 (1:2, 0:1, 2:2)

Ohne die nach den Vorkommnissen in Freiburg gesperrten Kurz und Stephan, dafür aber mit dem wiedergenesenen Travis Ewanyk sowie Lukas Steinhauer, gerieten die Bayreuther schnell in Rückstand. Ewanyk gelang nur Augenblicke nach Wiederanpfiff mit einem Schuss von Außen der Ausgleich. Überzahlspiele auf beiden Seiten blieben erfolglos, wobei die Gäste zwei Mal das Torgestänge trafen. Dann reagierte Della Rovere blitzschnell und schob zur erneuten Führung für Heilbronn ein. Der Ex-Bayreuther Cabana scheiterte noch am Pfosten.

Im zweiten Drittel erhöhte der Gast nach einem Bayreuther Fehlpass durch Kirsch auf 1:3. Bindels, Meier und Gracel hatten den Anschlusstreffer auf dem Schläger. Mitte des Abschnitts vergaben die Falken etliche gute Gelegenheiten.

Im Schlussdrittel konnten die Tigers eine Überzahl nicht nutzen. Besser machten es die Heilbronner, die durch Williams zum 1:4 trafen. Nach Vorlage von Cornet sorgte Gracel mit dem 2:4 noch einmal für Hoffnung auf Bayreuther Seite. Den verdienten Anschlusstreffer erzielte Järveläinen nach 56 Minuten. Der Top-Scorer verpasste kurz darauf erneut knapp. Als die Bayreuther 100 Sekunden vor Schluss den Tormann rausnahmen und knapp 30 Sekunden vor dem Ende mit noch einem Mann mehr agieren konnten, verlor man die Scheibe im Angriff, was Cabana zur Entscheidung nutzte. av

Tore: 0:1 (1.) Tosto, 1:1 (1.) Ewanyk, 1:2 (10.) Della Rovere, 1:3 (22.) Kirsch, 1:4 (46.) Williams PP1, 2:4 (52.) Gracel , 3:4 (56.) Järveläinen, 3:5 (60.) Cabana

Zuschauer: 1164

Strafen: 6/6

 

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(1:1, 1:0, 0:1/1:0) n.V.

Als Nikkilä die ersten und einzigen Strafminuten des Abschnitts nahm, erzielte Freiburg zwei Sekunden vor Ablauf durch Cressey die Führung. Als nach 18 Minuten die junge Angriffsreihe der Bayreuther auf den Plan trat, gelang Pokovic per Nachschuss der Ausgleich. Die nun wie entfesselt auftretenden Tigers hatten noch einige Chancen zum 1:2.

Nach 28 Minuten ging Freiburg durch Billich erneut in Führung. In einem darauffolgenden Überzahlspiel traf Järveläinen nur den Pfosten.

Im Schlussabschnitt drängten die Bayreuther auf den Ausgleich, den Cornet erzielte. In der Verlängerung verzeichnete Cornet eine sehr gute Gelegenheit, bevor nach 62 Minuten Eric Stephan wegen Stockstich mit einer Strafzeit belegt wurde, die noch in eine Spieldauerstrafe verwandelt wurde. Nur 17 Sekunden benötigten die Breisgauer zum Siegtreffer durch einen abgefälschten Schuss von Immo. Wegen Schiedsrichterbeleidigung erhielt auch noch der Bayreuther Kurz eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Tore: 1:0 (11.) Cressey PP1, 1:1 (18.) Pokovic, 2:1 (28.) Billich, 2:2 (52.) Cornet

Zuschauer: 1963

Strafminuten: 2/47

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