Fußball
Bayreuther wollen im Erzgebirge klettern
Jann George (links, hier gegen den Dortmunder Pharrell Nnamdi Collins) kam während der Saison aus Aue nach Bayreuth.
Jann George (links, hier gegen den Dortmunder Pharrell Nnamdi Collins) kam während der Saison aus Aue nach Bayreuth.
Peter Mularczykc
F-Signet von Nicolas Drack Fränkischer Tag
Bayreuth – Zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Timo Rost kommt es für die SpVgg Bayreuth nicht, wenn am Samstag das Drittliga-Duell beim FC Erzgebirge Aue ansteht. Für drei Kicker ist es aber ein besonderes Spiel.

Die SpVgg Bayreuth hat den erhofften Traumstart ins neue Jahr hingelegt und die Rote Laterne abgegeben. Den Rückenwind aus dem 3:1 gegen Borussia Dortmund II (15.) wollen die Altstädter (19.) nutzen, um am Samstag ab 14 Uhr in der letzten Vorrundenpartie im Kellerduell beim FC Erzgebirge Aue (17.) nachzulegen und eventuell aus der Abstiegszone herauszuklettern.

3. Liga

FC Erzgebirge Aue – SpVgg Bayreuth

Beide Mannschaften hatten bereits im Vorfeld der Saison intensiveren Kontakt, wechselte doch der Bayreuther Aufstiegstrainer Timo Rost zusammen mit den Leistungsträgern Ivan Knezevic und Tim Danhof ins Erzgebirge. Während es für Rost ein kurzes Gastspiel war, wird Danhof wohl gegen seinen Ex-Verein auflaufen, Knezevic vorerst auf der Bank sitzen.

Den umgekehrten Weg ist Jann George gegangen, der im Herbst aus dem Erzgebirge nach Oberfranken gekommen ist. Thomas Kleine hat großen Respekt vor Aue: „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit einem sehr erfahrenen Trainer. Zuletzt in Ingolstadt haben sie gezeigt, dass sie ein Spiel bei einer Topmannschaft der Liga nach Rückstand drehen können und es in der zweiten Halbzeit clever runtergespielt.“

Zu Saisonbeginn waren Trainer Timo Rost (links) und Präsident Helge Leonhardt noch zuversichtlich, mit Erzgebirge Aue um den direkten Wiederaufstieg mitspielen zu können. Der kapitale Fehlstart hat aber beiden die Jobs gekostet.
Zu Saisonbeginn waren Trainer Timo Rost (links) und Präsident Helge Leonhardt noch zuversichtlich, mit Erzgebirge Aue um den direkten Wiederaufstieg mitspielen zu können. Der kapitale Fehlstart hat aber beiden die Jobs gekostet.
dpa, Robert Michael

Kleine weiß, was im Erzgebirge gefordert ist: „Dort brauchen wir nicht nur Zweikampfstärke, sondern auch spielerisch eine ganz starke Vorstellung, um zu bestehen. Es ist einfach wichtig, dass wir an uns glauben.“

Kleine ist aber zuversichtlich: „Die Stimmung ist sehr gut. Wir haben uns diese Situation in den letzten zwei Monaten aber auch hart erarbeitet.“ Ausschlaggebend für den Sieg gegen Dortmund war laut Kleine, „dass wir uns Chancen erarbeitet und Tore geschossen haben.“

Bei den Bayreuthern fehlen Steffen Eder und Martin Thomann (beide Aufbautraining). Der Einsatz von Kapitän Benedikt Kirsch entscheidet sich kurzfristig, nachdem er gegen Dortmund angeschlagen raus musste.

Lesen Sie auch:

Lesen Sie mehr zu folgenden Themen:
Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link: