Fußball
SpVgg Bayreuth: Pokalkracher am Dallenberg
Innenverteidiger Felix Weber (rechts) wird, nachdem er in Mannheim angeschlagen ausgewechselt worden war, bei den Würzburger Kickers wohl eine Pause bekommen.
Innenverteidiger Felix Weber (rechts) wird, nachdem er in Mannheim angeschlagen ausgewechselt worden war, bei den Würzburger Kickers wohl eine Pause bekommen.
Foto: Peter Mularczyk
Jannik Reutlinger von Jannik Reutlinger Fränkischer Tag
Bayreuth – Die SpVgg Bayreuth ist bei den Würzburger Kickers in der Favoritenrolle. Ein Spaziergang ist gegen den Ex-Zweitligisten aber nicht zu erwarten.

Wenn die SpVgg Bayreuth in der 3. Liga auf Punktejagd geht, tut sie das als Aufsteiger in aller Regelmäßigkeit als Außenseiter. Anders verhält es sich im BFV-Verbandspokal, in dem die Mannschaft von Trainer Thomas Kleine neben den Ligakonkurrenten TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt zu den Favoriten zählt.

 

BFV-Verbandspokal, Achtelfinale

Würzburger Kickers – SpVgg Bayreuth

Auch im Achtelfinale am Dienstag (18.30 Uhr) werden die Altstädter die Favoritenrolle innehaben, allerdings erwartet sie bei den Würzburger Kickers eine schwere Aufgabe.

Die Unterfranken haben nach zwei Abstiegen in Folge eine harte Landung in der Regionalliga Bayern hingelegt. Nach einem schwachen Start mit einem Punkt aus zwei Spielen hat sich die Mannschaft von Trainer Marco Wildersinn mittlerweile aber gefangen. Als Tabellenzweiter sind die Kickers dem Spitzenreiter SpVgg Unterhaching auf den Fersen.

Würzburger Kickers haben nach Derbysieg Rückwind

Rückwind dürfte am Freitag der 5:2-Derbyerfolg beim Rivalen FC Schweinfurt 05 gegeben haben. Dabei gelang dem gebürtigen Kulmbacher Dominik Meisel, der seit 2019 für die Profis der Unterfranken aufläuft, das zwischenzeitliche 2:0 für die Rothosen.

Während die Würzburger also an einer Rückkehr in den Profifußball arbeiten, wollen die Bayreuther diesem erhalten bleiben. Nach sieben Spieltagen hängen die Altstädter als 18. im Tabellenkeller der 3. Liga fest. Besonders auswärts läuft es noch nicht rund.

SpVgg Bayreuth: ärgerliche Niederlage bei Waldhof Mannheim

Alle vier bisherigen Partien in der Fremde gingen verloren. So auch am Samstag bei Waldhof Mannheim, als die Oberfranken erst kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer zum 1:2 hinnehmen mussten.

„Für uns geht es darum, das trotzdem positiv zu sehen, auch wenn es nach so einer Niederlage schwerfällt“, sagte Kleine nach dem Spiel. Der 43-Jährige attestierte seiner Mannschaft immerhin „das bislang beste Auswärtsspiel der Saison“.

Auf eine ähnliche Leistung hofft der Ex-Profi nun am Dallenberg. Dort könnte Kleine wieder die Rotationsmaschine anwerfen, so wie er es in der vergangenen Runde beim SC Eltersdorf getan hatte. Mit Stefan Maderer, der schon in Mannheim fehlte, und Felix Weber sind zwei Stammspieler angeschlagen. Es ist davon auszugehen, dass die beiden eine Pause bekommen.

Letztes Pflichtspiel ist sieben Jahre her

Das letzte Pflichtspiel zwischen den Klubs liegt derweil schon ein paar Jahre zurück. In der Regionalliga-Saison 2014/15 gewannen die Bayreuther am letzten Spieltag zu Hause mit 1:0. Da standen die Würzburger längst als Meister fest. Das Duell am Dallenberg im Oktober 2014 endete mit 4:1 für die Kickers. Ein Ergebnis, das am Dienstag eine faustdicke Überraschung wäre.

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ATSV Erlangen - TSV Aubstadt

Der verpassten Überraschung bei Spitzenteam Ammerthal will der ATSV nicht lange hinterher trauern. Bei seinem Ex-Klub überzeugte Hutzlers Team spielerisch und erfuhr viel Anerkennung von den Hausherren. Das Toreschießen vergaß Erlangen allerdings.

Nun wartet eine noch größere Hürde auf den ATSV: Aubstadt hat sich in der Regionalliga etabliert, holte zuletzt zwei Siege in Folge. Wie man die Unterfranken nerven kann, zeigten aber zwei oberfränkische Landesligisten: Mönchröden und der FC Coburg unterlagen jeweils knapp mit 1:2.

ATSV Erlangen: Sieg gegen SpVgg Ansbach als Richtlinie

Dass der ATSV ebenfalls Pokal kann, bewies er schon dreimal. Dem 5:1 bei Landesligist Quelle Fürth folgte der bislang schönste Sieg der Saison: Mit 11:10 nach Elfmeterschießen warf Erlangen Regionalliga-Aufsteiger Ansbach raus. 
Für das Duell mit Aubstadt qualifizierte sich der ATSV durch ein überzeugendes 4:1 gegen den Ligakonkurrenten ASV Neumarkt.

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