G7
Gipfel beginnt: Scholz begrüßt G7-Chefs auf Schloss Elmau
G7-Gipfel 2022 - erste Arbeitssitzung
Die G7-Staatschef sitzen bei der ersten Arbeitssitzung zum Thema weltwirtschaftliche Lage auf Schloss Elmau.
Foto: Sven Hoppe/dpa
Elmau – Offizieller Auftakt für den G7-Gipfel: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Sonntagmittag die Staats-und Regierungschefs der G7-Staaten in den bayerischen Alpen empfangen. Scholz und seine Frau Britta Ernst begrüßten ihre prominenten Gäste auf Schloss Elmau, inmitten der prächtigen Bergkulisse des Wettersteingebirges. Unmittelbar im Anschluss war die erste Arbeitssitzung geplant.

Zur G7 gehören sieben der wirtschaftsstärksten Demokratien der Welt: Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan. Außerdem nehmen an dem Gipfel EU-Ratspräsident Charles Michel und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teil. Scholz hat zudem fünf Gastländer eingeladen - Demokratien aus Asien, Afrika und Südamerika: Indien, Indonesien, Südafrika, Senegal und Argentinien.

Schon am Vormittag hatte Scholz US-Präsident Joe Biden zu einem bilateralen Gespräch getroffen. Beide beschworen die Geschlossenheit des Westens angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Man müsse weiterhin zusammenstehen, mahnte der Kanzler, und auch Biden sagte: «Wir müssen zusammenbleiben.» Scholz war bereits am Samstagabend auf Schloss Elmau angekommen, Biden in der Nacht.

Der G7-Gipfel dauert bis Dienstag. Im Zentrum stehen unter anderem der Ukraine-Krieg und seine Folgen. Die G7-Staaten dürften dem von Russland angegriffenen Land erneut Unterstützung zusichern, solange sie nötig ist. Nach Angaben Bidens wollen die G7-Staaten zudem ein Importverbot für russisches Gold verkünden. Damit würden Russland Dutzende Milliarden Dollar Einnahmen aus diesem wichtigen Exportgut wegbrechen, teilte Biden am Sonntag vor Gipfel-Beginn auf Twitter mit.

Konkrete Finanzzusagen werden im Kampf gegen die Hungersnot erwartet, die vor allem in Ostafrika herrscht. Auch die hohen Energiepreise und der Kampf gegen den Klimawandel werden Thema sein. Rund 18 000 Polizistinnen und Polizisten sind rund um den Gipfel im Einsatz.

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