Gesundheitsministerium
Land verlängert Förderprogramm für wohnortnahe Geburtshilfe
Hebamme
Mit einem Maßband misst eine Hebamme den Symphysen-Fundus-Abstand bei einer schwangeren Frau.
Foto: Annette Riedl/dpa/Archivbild
von dpa
München – Bayern will auch in den kommenden Jahren die wohnortnahe Geburtshilfe und die Wochenbettbetreuung durch Hebammen stärken. Aus diesem Grund habe man ein entsprechendes Förderprogramm um weitere drei Jahre verlängert, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag in München mit. 28 Millionen Euro gibt der Freistaat im Jahr dafür aus.

Landkreise und kreisfreie Städte erhalten dem Ministerium zufolge für jedes Neugeborene eine Förderung von bis zu 40 Euro, um damit die Hebammenversorgung zu verbessern. Jährlich bis zu fünf Millionen Euro stünden dafür bereit. Weitere 23 Millionen Euro im Jahr sollen dazu beitragen, Defizite kleinerer Geburtshilfestationen im ländlichen Raum auszugleichen, wenn sich diese als Hauptversorger in ihrer Region etabliert haben.

«Wir konnten damit in den letzten Jahren mehr als 30 Krankenhäuser unterstützen, deren geburtshilfliches Angebot ansonsten aus wirtschaftlichen Gründen gefährdet gewesen wäre, erläuterte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). «Die Wege gerade im ländlichen Raum dürfen nicht zu weit sein!»

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