Im ersten Quartal
Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen in Oberfranken
Wohnungsbau
Eine Baugerüst an einem Wohnhaus.
Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
München – Bayernweit waren es über 20.000, wie das Landesamt für Statistik mitteilte. Der Großteil der Wohnungen soll durch Neubauten entstehen.

Die Behörden in Bayern haben im ersten Quartal mehr Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt. Inklusive Genehmigungsfreistellungen waren es 21.493, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Das sind 6,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Großteil von 18.424 Wohnungen soll durch Neubauten entstehen - mehr als die Hälfte davon in Gebäuden mit drei oder mehr Wohnungen.

Wachstum bei Wohnungsbaugenehmigungen in Franken

Regional ist Oberbayern zwar mit 7600 der Schwerpunkt der Wohnungsbaugenehmigungen. Die Zahl ist hier aber um 4 Prozent gesunken. Wachstum gibt es dagegen vor allem in Mittelfranken mit einem Anstieg um fast zwei Drittel auf 3538 und in Oberfranken mit einem Plus von 26 Prozent auf 1167.

Bauminister Christian Bernreiter (CSU) sprach angesichts der gestiegenen Zahlen von einem «sehr erfreulichen Ergebnis». Der Aufwärtstrend des vergangenen Jahres halte an. «Ich hoffe sehr, dass diese Wohnungen trotz der aktuellen Baupreissteigerungen und Materialengpässe auch schnell gebaut werden. Denn wir brauchen sie dringend, um sowohl die Mietsteigerungen als auch die Preissteigerungen für Eigentumswohnungen zu dämpfen.»

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