Hightech-Backstube
Metropolregion wirbt mit ihren Innovationen
So sieht es aus, wenn eine Künstliche Intelligenz Brötchen erkennt – die Zahlen am Ende zeigen, wie sicher sich das Programm bei der Einschätzung ist.   Das Kronacher Backhaus Müller   ist eines der innovativen Unternehmen, die man bei „InnoHikes“...
So sieht es aus, wenn eine Künstliche Intelligenz Brötchen erkennt – die Zahlen am Ende zeigen, wie sicher sich das Programm bei der Einschätzung ist. Das Kronacher Backhaus Müller ist eines der innovativen Unternehmen, die man bei „InnoHikes“ entdecken kann.
Foto: Grafik: Tobias Bocklet
F-Signet von Nikolas Pelke Fränkischer Tag
Nürnberg – Spaß und Erkenntnisse über Innovations-Highlights in der Metropolregion Nürnberg bringt „InnoHikes“ - eine virtuelle Schnitzeljagd für junge Leute

Rätsel lösen, Punkte sammeln und tolle Preise gewinnen – eine digital-analoge Schnitzeljagd startet als hybride Entdeckungstour durch technologische Leuchttürme in der Metropolregion Nürnberg. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) hat für das Projekt mit dem Titel „InnoHikes“ vor kurzem in Nürnberg den Startschuss gegeben.

Metropolregion braucht Hochtechnologie

Die virtuelle Schnitzeljagd ist laut Füracker kein Selbstzweck. „Wir wollen die Heimat der Kreativen werden“, betonte er. Ohne Hochtechnologie und Innovationen werde die Metropolregion den Lebensstandard nicht halten können. Es gehe daher mehr denn je darum, einfach besser zu sein als andere Regionen. „Unsere Krisenzeiten brauchen wirtschaftliche Erfolge“, sagte Füracker vor dem Hintergrund hoher Inflation und steigender Preise infolge des Ukraine-Krieges.

Mit „InnoHikes“ sollen Schüler und Studenten eine genauso unterhaltsame wie spannende Gelegenheit bekommen, die Hightech-Highlights in der Metropolregion spielerisch zu besuchen. Ziel der Kampagne sei laut Füracker, die Innovationskraft langfristig zu stärken. „Wir brauchen ein positives Image“, sagte der Minister und betonte, dass die neue App-gestützte Schnitzeljagd als digitales Leuchtturmprojekt genau an dieser Stelle ansetzen wolle. „Man muss heute cool sein. Und diese Schnitzeljagd ist cool“, freute sich Füracker.

Insgesamt beteiligen sich bei „InnoHikes“ über 20 Unternehmen, Hochschulen und Institutionen in der gesamten Metropolregion. Im Rahmen von über 50 Aufgaben und rund 100 Rätseln können die Spieler des Computerspiels zukünftige Arbeitgeber und innovative Ausbildungen erleben.

Von Nürnberg bis nach Kronach

Dabei findet die Jagd nach Innovationen nicht nur virtuell im Netz, sondern auch hautnah vor Ort statt. Im „Couch-Potato-Modus“ können die Entdecker daheim auf dem Sofa auf Schnitzeljagd gehen. Im „Hiker-Modus“ können die Teilnehmer vor Ort die Aufgaben lösen. Spielstationen sind nicht nur Software-Unternehmen wie Datev in Nürnberg, sondern beispielsweise auch Hightech-Backhäuser wie Müller in Kronach, das mittlerweile sogar beim Brotbacken auf Künstliche Intelligenz setzt. Gerade in den aktuellen Krisenzeiten sei es laut Finanz- und Heimatminister Füracker wichtig, dass man nicht nur die ganze Zeit jammert. „Wir müssen Hochtechnologie in der Metropolregion gerade jetzt stärken“, ist sich Füracker sicher. Praktische Projekte wie die virtuelle Schnitzeljagd würden dabei helfen, die Vorteile der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land in Franken und der Oberpfalz im Rahmen der Metropolregion allen Bürgern beispielhaft vor Augen zu führen.

Freistaat hat das Projekt gefördert

Die Entwicklung der „InnoHikes“-Schnitzeljagd habe der Freistaat Bayern mit 300.000 Euro maßgeblich auf den Weg gebracht. Unterstützt wird das Projekt von dem Innovationslabor Josephs im Augustinerhof in der Nürnberger Altstadt. „Die Metropolregion besticht durch ihre Innovationskraft“, freute sich Klaus Wübbenhorst als Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion. „Es lohnt sich, sich bei der Berufswahl in der Metropolregion umzuschauen“, teilte auch Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) als stellvertretender Ratsvorsitzender der Metropolregion per Videobotschaft mit.

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