Mutmaßlicher Bankeinbrecher am Flughafen Wien verhaftet
Handschellen
Ein Mann trägt Handschellen.
Foto: Stefan Sauer/dpa/Illustration
München/Wien – Mehrere Bankeinbrüche im südbayerischen Raum stehen möglicherweise vor der Aufklärung. Am Flughafen in Wien wurde ein 43-Jähriger verhaftet, auf dessen Konto einige der Taten gehen sollen. Insgesamt gab es in den vergangenen Monaten mehr als 30 Einbrüche in Bankfilialen in Südbayern, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Meistens seien die Täter dabei zwar erfolglos geblieben, der hinterlassene Schaden sei aber immens. Bei mehreren Taten im Raum Niederbayern erbeuteten die Einbrecher den Angaben zufolge jedoch auch Bargeld im mittleren sechsstelligen Bereich.

Der am Montag in Wien geschnappte Mann sei dringend tatverdächtig, an drei Einbrüchen in Bankfilialen und bei vier Wohnungseinbrüchen im Raum Starnberg beteiligt gewesen zu sein. Er sei nach intensiven Ermittlungen in den Fokus gerückt und danach mit Haftbefehl gesucht worden, hieß es seitens der Polizei. Bei einer Grenzkontrolle am Wiener Flughafen sei den dortigen Beamten aufgefallen, dass sich der 43-Jährige mit falschen Personalien ausweisen wollte.

Im Rahmen der weiteren Überprüfung waren die österreichischen Kollegen dann auf den EU-Haftbefehl der Münchner Justizbehörden gestoßen. Der Mann wurde anschließend verhaftet und wartet nun auf seine Auslieferung nach Deutschland.