Löhne steigen
Schlichtung beendet Tarifstreit in Brauwirtschaft
Zwickelbier
Eine Flasche Zwickelbier der Brauerei Moritz Fiege. Das «Z» auf dem Flaschenetikett soll verschwinden.
Foto: Brauerei Moritz Fiege/dpa
München – Der Tarifstreit der bayerischen Brauwirtschaft ist beigelegt, es gibt einen neuen Tarifvertrag. Brauer bekommen mehr Geld und mehr Urlaub – vorerst.

Die NGG hatte zuvor flächendeckende Streiks in den kommenden Wochen angekündigt, wenn es keine Einigung gebe.

Seit dem Freitagvormittag hatte Landesarbeitsgerichts-Präsident Harald Wanhöfer in Fürstenfeldbruck versucht, doch noch einen Kompromiss zwischen der NGG und der Tarifgemeinschaft bayerischer Brauereien zu finden. Die Schlichtung zog sich nach NGG-Angaben bis in den Samstag.

Die Positionen lagen weit auseinander: Die Gewerkschaft forderte für die rund 10.000 Brauer eine Erhöhung der Löhne um 6,7 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde eine Erhöhung des Monatslohns um 100 Euro angeboten. Dies entspricht einer Lohnerhöhung von 2,7 Prozent für einen Facharbeiter der untersten Tarifgruppe.