Oktoberfest
Sicherheit auf Wiesn: Das ist das Konzept
Oktoberfest
Besucher und Besucherinnen gehen über das Gelände der Wiesn.
Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild
von dpa
München – Auch wenn in diesem Jahr besonders auf die Corona-Lage geschaut wird: Straftaten spielen auf dem Oktoberfest weiter eine große Rolle.

Die Münchner Polizei und das Kreisverwaltungsreferat der Stadt stellen heute das Sicherheitskonzept für das diesjährige Oktoberfest vor. Kreisverwaltungsreferentin Hanna Sammüller-Gradl und Polizeivizepräsident Michael Dibowski wollen über Neuerungen berichten.

Beim letzten Oktoberfest vor der Pandemie 2019 waren rund 600 Polizeibeamte während der Festtage im Einsatz, teils mit Bodycams. Rund 50 Videokameras erleichterten den Blick in dunkle Ecken. Manche Straftat - vor allem Taschendiebstähle und sexuelle Übergriffe - wurden damit in früheren Jahren schon verhindert und Täter auf frischer Tat ertappt.

Über dem Festgelände galt stets ein Überflugverbot, auch für Drohnen. Erneut wird es einen Zaun um das Gelände und stichprobenartige Eingangskontrollen geben. Wie schon in den vergangenen Jahren gilt ein Verbot für größere Taschen und Rucksäcke mit mehr als drei Litern Volumen.

Sechs Millionen Menschen kamen in früheren Jahren zu dem Volksfest. Die Wirte registrieren in diesem Jahr nach zwei Jahren Corona-Pause großes Interesse an Reservierungen. Das Oktoberfest dauert vom 17. September bis zum 3. Oktober.

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