Notfälle
Vermisster Tretbootfahrer tot aus dem Ammersee geborgen
Mann nach Tretboot-Vorfall auf Ammersee weiter vermisst
Ein Boot fährt in der Herrschinger Bucht auf dem Ammersee.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Herrsching – Ein seit Tagen vermisster Tretbootfahrer ist am Mittwochabend tot aus dem Ammersee geborgen worden. Es handele sich zweifelsfrei um den 59-Jährigen, der am Sonntag in der Herrschinger Bucht (Landkreis Starnberg) über Bord gegangen war, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten Einsatzkräfte unter anderem mit einem Sonargerät und einem Hund nach dem Vermissten gesucht.

Der Mann war am Sonntag zusammen mit einem 27-Jährigen auf einem Leih-Tretboot auf den See hinaus gefahren. Beide waren nach Angaben des Sprechers stark alkoholisiert. Der Jüngere wurde noch am selben Tag von Rettungskräften von dem Boot geborgen - durchnässt aber lebend. Zuvor hatten Badegäste gemeldet, auf dem treibenden Tretboot liege ein bewusstloser Mann. Der 27-Jährige kam in ein Krankenhaus.

Von dem älteren fehlte zunächst jede Spur. Daher waren am Sonntag zahlreiche Rettungskräfte unter anderem mit acht Booten, Tauchern und mehreren Hubschraubern ausgerückt, um nach dem Vermissten zu suchen.