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Drosten: Kein Problem durch neue Omikron-Varianten
Virologe Christian Drosten
Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie.
Foto: Michael Kappeler/dpa
Berlin – BA.4 und BA.5 heißen die neuen Corona-Subtypen. Das Infektionsgeschehen werden sie aber kaum beeinflussen, so der Virologe. Zudem steht der Sommer an.

Die relativ neu entdeckten Omikron-Untervarianten BA.4 und BA.5 dürften nach Einschätzung des Virologen Christian Drosten in Deutschland vorerst nicht zu einem großen Problem werden. Das sagte der Direktor des Virologie-Instituts der Charité in Berlin am Dienstag (3. Mai) in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

Omikron-Subtypen BA.1 und BA.2 vorherrschend

Er begründete dies mit den bisherigen Wellen durch die Omikron-Subtypen BA.1 und BA.2 hierzulande. Außerdem komme nun mit dem Sommer der Temperatureffekt hinzu, der das Infektionsgeschehen dämpfe. «Ich erwarte schon, dass BA.4/5 auch zahlenmäßig zunehmen werden, aber innerhalb von einer Gesamtzahl, die sehr niedrig ist.»

In Deutschland ist nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) mittlerweile BA.2 klar vorherrschend. Weitere Varianten werden sehr selten gefunden, allerdings werden auch nicht alle positiven Proben dahingehend untersucht.

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