Religionen
Ein Rabbiner für die Polizei
Shneur Trebnik vor der Neuen Synagoge in Ulm. Der 45-Jährige ist seit bald 21 Jahren Ortsrabbiner in Ulm, nun wurde er zusätzlich zum Polizeirabbiner für Württemberg berufen.
Shneur Trebnik vor der Neuen Synagoge in Ulm. Der 45-Jährige ist seit bald 21 Jahren Ortsrabbiner in Ulm, nun wurde er zusätzlich zum Polizeirabbiner für Württemberg berufen.
Foto: Stefan Puchner, dpa
Ulm (Donau) – Bislang gab es solche Ämter nur in Israel und den USA, nun gibt es den ersten Pilotversuch in Deutschland.

Shneur Trebnik hat keine Uniform bekommen und auch keinen Dienstausweis. "Ich glaube, mein Bart ist meine Marke", sagt er und lacht leise. Trebnik, 45 Jahre alt, ist seit Anfang des Jahres Polizeirabbiner für Württemberg. Eine Aufgabe, die vor ihm noch überhaupt niemand übernommen hat.Polizeirabbiner gab es bislang nur in Israel und in den USA, nun hat das Land Baden-Württemberg dieses Amt auf Anregung von Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus, Michael Blume, neu eingeführt.

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