Leitartikel
Europa schwächt den Euro selbst
Die EZB hat die Zinsen viel zu spät erhöht, meint unser Kommentator.
Foto: Sebastian Gollnow, dpa
F-Signet von Stefan Stahl Fränkischer Tag
Berlin – Die Währung knickt gegenüber dem US-Dollar ein – schuld sind hausgemachte Fehler.

Nach der Geburt im Januar 1999 zeigte sich der Euro von seiner stabilen Seite, stand er doch bei 1,17 US-Dollar. Das war ein durchaus achtbarer Wert. Die neue europäische Währung erwies sich zunächst als kräftiges Geld-Baby. Dann setzten die Kinderkrankheiten ein. Der Euro schwächelte – und das lange. Im Vergleich zur amerikanischen Währung ging es 2001 so richtig bergab. Es sollte bis 2003 dauern, ehe die Krankheitsphase überwunden wurde und ein Euro zumindest wieder einen Dollar wert war.

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link:

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

Diesen Beitrag haben wir exklusiv für unsere PLUS-Abonnentinnen und Abonnenten erstellt. Mit PLUS bleiben Sie informiert und erfahren jeden Tag aufs Neue, was in Ihrer Region geschieht und was es bedeutet. Neugierig?

Mehr über PLUS lesen Sie hier.