Konflikt
Afghanistan: Ende einer unvollendeten Mission
Kämpfer einer Spezialeinheit der Taliban treffen auf dem Flughafen Kabul ein. Mit dem Abzug der letzten US-Soldatenrichten sich die Blicke nun ganz auf die erneute Herrschaft der militant-islamistischen Taliban.
Kämpfer einer Spezialeinheit der Taliban treffen auf dem Flughafen Kabul ein. Mit dem Abzug der letzten US-Soldatenrichten sich die Blicke nun ganz auf die erneute Herrschaft der militant-islamistischen Taliban.
Foto: Khwaja Tawfiq Sediqi/AP/dpa
Washington – Beim Abzug lassen die Amerikaner nicht nur mehr als 100 zivile Landsleute zurück. Auch die alten Probleme drohen, wieder aufzubrechen.

Der letzte Akt vollzog sich bemerkenswert geräuschlos und präzise. Es war eine Minute vor Anbruch des vereinbarten Stichtags in Kabul, als in der Nacht zum Dienstag ein graues Militärtransportflugzeug des Typs C-17 mit den letzten amerikanischen Soldaten vom Hamid Karzai Airport abhob. Zuvor hatte es Raketenbeschuss gegeben. Doch zahlreiche amerikanische Bomber, Kampfhubschrauber und Drohnen sicherten aus der Luft den reibungslosen Abschluss einer hochgefährlichen Mission.

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