Countdown für Klima
COP27: Peking bleibt Bremsklotz beim Klimaschutz
Nur der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffenwürde es ermöglichen, das 1,5-Grad-Ziel beim Klimaschutz zu erreichen. Das  sagt Meteorologe Sven Plöger.  Er ist enttäuscht vom COP27-Ergebnis.
Foto: Jens Büttner/dpa, Archiv
Stefan Lange von Stefan Lange Fränkischer Tag
Berlin – Klimaschutzkonferenz in Ägypten endete mit einem mühsam erkämpften Formelkompromiss. Bundesregierung wie Umweltschützer sind enttäuscht und verärgert.

Nach einer letzten langen Nacht im heißen Sharm El-Sheikh fiel die Bilanz in der deutschen COP27-Delegation unterkühlt aus. Die Weltklimakonferenz sei zwar kein Rückschritt, aber auch kein Fortschritt gewesen, hieß es. Im Grunde genommen bedeute sie „ein verlorenes Jahr“ für den Klimaschutz, urteilte ein hochrangiger Diplomat. Bundesumweltministerin Steffi Lemke machte aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl. „Das Ergebnis insgesamt bleibt hinter dem Notwendigen zurück. Das ist extrem bitter“, erklärte die Grüne.

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