Bündnis-Muskelspiele
Warum sich Erdogan als Quertreiber betätigt
Recep Tayyip Erdogan (links), Präsident der Türkei, begrüßte 2021 US-Präsident Joe Biden so auf einem Nato-Gipfel in Brüssel. Jetzt schießt der türkische Staatschef quer, weil Finnland und Schweden ins Verteidigungsbündnis aufgenommen werden möchten.
Foto: Olivier Matthys, dpa
Brüssel – Das verstärkt daheim das Image vom starken Mann am Bosporus: Erdogan inszeniert sich mit Skandinavien-Blockade nicht das erste Mal in der Nato.

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan will sich die Zustimmung zur Nato-Norderweiterung möglichst teuer abkaufen lassen. Er attackiert Schweden und Finnland als „Brutstätten des Terrorismus“. Aber in Wirklichkeit geht es Erdogan vor allem um sich selbst. Als Schweden und Finnland vor einer Woche Diplomaten nach Ankara schicken wollten, um die Vorbehalte der Türkei gegen die Nato-Norderweiterung zu diskutieren, polterte er, die Delegationen brauchten „gar nicht erst zu kommen“. Jetzt lässt Erdogan immerhin mit ...

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